Kanadagänse verdrecken Promenadenweg

Die Reproduktionsrate der Kanadagänse ist sehr hoch. Außerdem "pendeln" sie zwischen verschiedenen Standorten. Teilweise fliegen sie zwischendurch bis in die Niederlande.
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Die Sauberkeit des Promenadenwegens und des Mühlengrabens beschäftigten erneut die Bezirkspolitiker während ihrer zurückliegenden Sitzung im Kettwiger Rathaus.

Vor allem die „Hinterlassenschaften“ der Kanadagänse führten zu der Frage, wie man die Vögel von dort vertreiben könne. „Grundsätzlich gehören Kanadagänse zum jagdbaren Wild“, erklärte der Hans-Joachim Augustin, Betriebsleiter von Grün&Gruga (G&G), vor den Bezirkspolitikern. „Außerhalb der Schonzeit dürfen sie geschossen werden.“

Allerdings sei die Jagd in der Nähe von bebautem Gebiet immer problematisch. „Es müssen die entsprechenden Abstände eingehalten werden.“ Sicher sei es dann auch möglich, etliche Gänse abzuschießen. Der Betriebsleiter verwies aber darauf, dass es sich beim Abschuss immer nur um eine zeitlich begrenzte Lösung handele. „Die Vermehrungsrate der Gänse ist sehr hoch.“

Zur Bekämpfung des Mülls am Mühlengraben regten die Politiker an, weitere Abfallbehälter aufzustellen. Zugleich appellierten sie an die ansässigen Gastronomen, dort mobile Müllbehälter aufzustellen, in die die Gäste ihre Abfälle entsorgen können.

Abgestorbene Stauden auf der neugestalteten Grünfläche vor dem Kettwiger Rathaus würden im August/September ersetzt. Hier sei das beauftragte Unternehmen in der Pflicht, neue Stauden zu setzen. „Stolperfallen“ durch Baumwurzeln könne G&G nur durch Fällung des gesamten Baumes beseitigen, erläuterte Grünflächenbereichsleiter Dirk Heimeshoff.

Die Politiker forderten die Bekämpfung des giftigen Bärenklau an den Landstraßen und auf den Radwegen. Dies sollte geschehen, bevor die Samen ausgebracht werden. „Das ist Sache des Landes“, bedauerte Augustin. Er versprach, sich mit der entsprechenden Landesbehörde in Verbindung zu setzen.

Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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