OB Kufen: "Kettwigs Eingemeindung hat sich doch gelohnt"

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Zu Beginn seiner Ansprache anlässlich der offiziellen Eröffnung des Kunstrasenplatzes an der Ruhrtalstraße konnte sich Oberbürgermeister Thomas Kufen einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: "Es ist schön geworden. Wie ich sehe, lohnt sich so eine Eingemeindung doch", sagte Essens Stadtoberhaupt schmunzelnd und ergänzte nach dem deutlich vernehmbaren Raunen seiner Zuhörer: "Jetzt sind hier alle endgültig wach."

Über eine Million Euro investiert

Insgesamt habe die Stadt über eine Million Euro für die Sanierung des Sportplatzes investiert. "Das ist gut angelegtes Geld, denn dort, wo früher Pfützen, Unkraut und Unebenheiten den Sportplatz dominiert haben, ist eine moderne und schöne Sportanlage entstanden", so Kufen, der sich im Vorfeld persönlich ein Bild von dem katastrophalen Zustand des Sportplatzes an der Ruhrtalstraße gemacht hatte. Um die Sanierung voranzutreiben, hatten sich im Jahr 2013 Vertreter des FSV Kettwig, der Leichtathlen vom LAC-THG Kettwig und des Kettwiger SV zur Kettwiger Initiative Sportplatz (KIS) zusammengeschlossen und über 60.000 Euro durch verschiedene Aktivitäten zusammengetragen. Dafür gab es auch Lob vom Oberbürgermeister, den das Engagement "sehr beeindruckt habe".

Kufen lobt Kettwiger Initiative Sportplatz

Dabei hat die neue Sportanlage bereits Wirkung gezeigt: "Wir freuen uns vor allem im Jugendbereich über einen enormen Zulauf", freut sich der Vorsitzende Philippe Abraham ebenso wie Dirk Petermann, Vorsitzender des FSV Kettwig: "Früher sind nicht wenige Fußballer zu anderen Vereinen gewechselt, weil sie nicht mehr auf Asche spielen wollten. Das ist jetzt glücklicherweise vorbei. Vor allem im Jugendbereich spüren wir einen deutlichen Zulauf."
Während die Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Sportler auf der runderneuerten Anlage jetzt top sind, besteht bei der Infrastruktur noch Handlungsbedarf. So soll unter anderem die "Ruhrarena, das Vereinsheim des FSV, zum Kunstrasenplatz verlegt werden. Viel wichtiger wird aber die Schaffung neuer Parkplätze, vor allem dann, wenn die Assindia Cardinals ihren Trainingsbetrieb auf dem unteren Sportplatz aufnehmen werden.

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