Das Kettwiger Handballjahr 2018
Als sich die Damen verabschiedeten

Mit großer Vorfreude startete die erste Mannschaft in die neue Saison. Unfassbares Verletzungspech warf sie jedoch zurück.
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Handball gehört zu den Lieblingssportarten der Kettwiger, bei Heimspielen des KSV verwandelt sich die THG-Halle schon mal in einen Hexenkessel, der auch favorisierten Gegnern Respekt einflößt. Abteilungsleiter Werner Dörnenburg blickt auf das Handballjahr 2018 zurück:

Die Damenmannschaft konnte den positiven Eindruck aus dem letzten Jahr bestätigen und wurde beste Essener Mannschaft in der Kreisliga des Handball-Verbandes Westfalen. Dadurch konnten die Damen den direkten Aufstieg in die Landesliga schaffen. „Aus verschiedenen Gründen wollten die Damen aber leider nicht aufsteigen“, bedauert Dörnenburg. Zu allem Überfluss meldeten sie sich komplett ab und schlossen sich Grün-Weiß Werden an. „Wir haben versucht, sie zum Bleiben zu überreden. Das war vergeblich, was wir sehr bedauern.“
Die zweite Mannschaft spielt jetzt auch schon über 10 Jahre in der Landesliga des Handballverbandes Niederrhein. Obwohl es noch zum Jahresende 2017 so aussah, als das Team in den Abstiegskampf verwickelt werden könnte, zeigten die Schützlinge von Sebastian Kessler eine sehr gute Rückrunde und wurden nach sensationeller Aufholjagd noch Tabellenfünfter mit 27:25 Punkten.
In der laufenden Spielzeit wechselte das Traineramt aus beruflichen Gründen von Sebastian Kessler an Sven Liebenau. Da Liebenau als Spielertrainer tätig ist, sitzt Kessler bei den Spielen weiterhin auf der Bank. „Zurzeit läuft es nicht besonders gut“, so Dörnenburg, „da unsere zweite Mannschaft kein Auswärtsspiel gewinnen konnte.“ Mit nunmehr 10:16 Punkten belegt sie den 11. Tabellenplatz mit Blickrichtung nach unten. Zu Beginn der Rückrunde erspielten sich die Schützlinge von Sven Liebenau aus fünf Spielen immerhin 8:2 Punkte und steht jetzt mit 18:18 Punkten im gesicherten Mittelfeld.
Bereits seit 21 Jahren gehört die Erste des KSV (vormals Kettwiger Turnverein) der Verbandsliga Niederrhein an. Zur Rückrunde der Saison 2017/2018 lagen die Schützlinge von Marvin Leisen und Florian Kundt noch auf Schlagdistanz zur Tabellenführung. In der Rückrunde einige Spiele unglücklich verloren, sodass am Ende der Spielzeit Tabellenplatz 5 heraussprang.

Erfolge im Pokal

Dass die Schützlinge des Trainergespanns Leisen/Kundt auch gegen klassenhöhere Mannschaften mithalten können, bewies dann ihr Auftreten im Kreispokal des Handballkreises Essen. Im Viertelfinale gewannen sie gegen Grün-Weiß Werden knapp aber hochverdient mit 32:30. „Das Halbfinale bescherte uns dann den Bezirksligisten Winfried Huttrop“, erinnert sich der Handball-Abteilungsleiter mit besonderer Genugtuung. Der KSV hatte keinerlei Probleme mit dem Gegner und gewann klar mit 47:24.
So kam es im Endspiel zur Begegnung Tusem Essen II gegen KSV 70/86.
Der zwei Klassen höher spielende Verein von der Margarethenhöhe galt als klarer Favorit. Doch die Mannen von Leisen/Kundt zeigten eine großartige Leistung und mussten sich erst im Siebenmeterwerfen geschlagen geben. „Da der Tusem nicht am HVN-Pokal teilnehmen darf, spielten wir in der ersten Runde gegen TVD Velbert ( Bezirksklasse) und gewannen klar mit 39:22 Toren“, weiß Dörnenburg. „In der zweiten Runde trafen wir dann in eigener Halle auf den Tabellenführer der Oberliga HG LTG/ HTV Remscheid.“
Nach einem großartigen und hart umkämpften Spiel unterlag der KSV knapp mit 34:35 nach Verlängerung.

Verletzungspech

In der laufenden Saison gab es eine Umstellung im Trainerteam. Für den weiterhin verletzten Florian Kundt steht Marvin Leisen nun mit Niclas Orlowski ein Kettwiger Urgestein als Co-Trainer zur Seite. Weiterhin schlossen sich den Kettwigern ein neuer Torwart ( Dominik Sieberin aus Überruhr ) und die Feldspieler Marvin Neumann von Tura/Altendorf, Lars Brümmer und sam Schäfer vom Tusem sowie Tim Scholten aus Überruhr an.
Schwere Verletzungen warfen den KSV nach ermutigendem Beginn der laufenden Saison zurück. Zwischenzeitlich fehlten sieben Spieler. Dörnenburg schätzt: „So wie es jetzt aussieht, kommen im Jahr 2019 noch einige Spieler wieder zurück ins Team, sodass wir in der Rückrunde wieder bessere Spiele abliefern werden.“
Zurzeit belegt die erste Mannschaft mit 12:14 Punkten den neunten Tabellenplatz. Mit Beginn der Rückrunde steht wieder ein kompletter Kader zur Verfügung. So wurden aus fünf Spielen alle 10 Punkte geholt. Mit nunmehr 22:14 Punkten schnuppern die Handballer wieder am erstrebten dritten Tabellenplatz. Davon trennen den KSV noch drei Punkte von Tus Lintorf.
„Wir sind innerhalb der Handballabteilung dabei, wieder eine dritte Mannschaft mit jungen Spielern aus der ehemaligen A-Jugend und „Älteren „ Spielern aus der ehemaligen dritten Mannschaft zu formen“, so der Ausblick auf die nähere Zukunft.

Mit großer Vorfreude startete die erste Mannschaft in die neue Saison. Unfassbares Verletzungspech warf sie jedoch zurück.
Handball-Abteilungsleiter im KSV: Werner Dörnenburg.

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