Der Mintarder Landesligist überrascht mit Auf und Ab beim Preußen Cup
Das Schießpulver war wohl feucht

Gegen den Bezirksligisten SC Frintrop holten die Kettwiger ein Remis. 
Foto: Bangert
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  • Gegen den Bezirksligisten SC Frintrop holten die Kettwiger ein Remis.
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Die DJK Mintard schoss sich so richtig warm und traf in sechzig Minuten gleich elfmal. Einen Tag später war das Schießpulver aber wohl feucht geworden. Der FSV Kettwig kam zu einem Achtungserfolg.

Beim Preußen Cup gab es für das Team von Trainer Marco Guglielmi ein Auf und Ab der Gefühle: Einem Torfestival folgte eine böse Überraschung. Dennoch dürfte ein Weiterkommen kaum gefährdet sein.
DJK Mintard I gegen FC Saloniki 11:0
So etwas darf man getrost einen guten Start nennen. Mintard machte von Beginn an ernst und ging schnell in Führung. Trainer Marco Guglielmi notierte Treffer durch Marco Brings und Jeremy Ulrich. Mit diesem 2:0 ging es auch in die Pause, doch der Landesliga-Aufsteiger hatte jetzt Blut geleckt und wollte im zweiten Durchgang mehr. Gleich neunmal klingelte es in des Gegners Kasten. Marco Brings traf vier weitere Male, Jeremy Ulrich gelang ein Doppelpack, weiterhin erfolgreich waren Pierre Hirtz und Lukas Grötecke. Dazu kam noch ein Eigentor des nun ziemlich überforderten Gegners. Am Ende stand ein deutlicher Sieg, der Appetit auf mehr machte.

DJK Mintard I gegen SuS 21 Oberhausen 0:1
Der Oberhausener A-Ligist überraschte den Landesligisten. Egal, was Mintard auch probierte, stets war ein Abwehrbein der 21er dazwischen oder der Torhüter parierte. Oberhausen stand defensiv höchst diszipliniert und versuchte sein Glück mit giftigen Gegenstößen. Das mit durchschlagendem Erfolg, denn in der 23. Minute war DJK-Keeper Leon Miguel Schulten geschlagen. Mintard versuchte weiterhin, sich spielerisch aus der Bredouille zu lösen, kam aber nicht mehr durch. Am Ende stand die erste Sensation des Turnieres. Nun sollte aber gegen Ballfreunde Bergeborbeck wenig anbrennen. Das Achtelfinale gegen TuS Essen-West 81 wird am 28. Juli ausgetragen. Einen  Tag später kommt dann der Oberligist Schonnebeck in die Aue.

Etatmäßiger Torwart traf

FSV Kettwig I gegen SC Frintrop 1:1
Achtungserfolg gegen einen Bezirksligisten. FSV-Trainer Slavko Franjic hatte nur einen ganz dünnen Kader zur Verfügung, dennoch war sein Team jederzeit Herr der Lage und über weite Strecken der Partie sogar die bessere Mannschaft. Lediglich die schwache Chancenauswertung sowie einige Konzentrationsmängel im Passspiel verhinderten einen Sieg. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte der etatmäßige Torhüter Justus Heintschel von Heinegg treffen. Er war aufgrund des Spielermangels zur Pause aus dem Kasten ins Feld gewechselt. Der Ausgleichstreffer für Frintrop fiel kurz vor Schluss. Für Sonntag konnte BG Überruhr als Testspielgegner gewonnen werden.

FSV Kettwig II gegen TuS Breitscheid 1:2
Mit dem Pausenpfiff gingen die Gäste in Führung und Trainer Efthimios Mpalntoumis wechselte zur zweiten Halbzeit kräftig durch. Nach einer Stunde konnte die Kettwiger Reserve durch Pascal Schlenkermann wieder ausgleichen. Auf das 2:1 der Breitscheider gab es aber keine Kettwiger Antwort mehr. Zwar gab genug Chancen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Doch in den entscheidenden Momenten fehlte das nötige Zielwasser.

So rollts Leder

Mittwoch, 24. Juli
19.45 Uhr: Lohausener SV gegen DJK Mintard I, Neusser Weg.
Donnerstag, 25. Juli
19.30 Uhr: SpVgg Steele gegen FSV Kettwig, Langmannskamp.
Samstag, 27. Juli
12 Uhr: Ballfreunde Bergeborbeck gegen DJK Mintard I, Seumannstraße.
Sonntag, 28. Juli
11 Uhr: Langenberger SV gegen DJK Mintard II, Von-Humboldt-Straße.
13 Uhr: DJK Mintard III gegen TSV Heimaterde III, Durch die Aue.
15 Uhr: FSV Kettwig I gegen BG Überruhr, Ruhrtalstraße.
15 Uhr: Fortuna Bredeney II gegen FSV Kettwig II, Meisenburg.
17 Uhr: TuS Essen-West 81 gegen DJK Mintard I, Seumannstraße.

Montag, 29. Juli
19.30 Uhr: DJK Mintard I gegen Spvg Schonnebeck, Durch die Aue.

Gegen den Bezirksligisten SC Frintrop holten die Kettwiger ein Remis. 
Foto: Bangert
Der FSV trotzte dem klassenhöheren SC ein Unentschieden ab. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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