Ein Zeichen gesetzt

Die Mintarder Damen siegten auch in Werden deutlich.    
Foto: Bangert
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Jetzt hat es sie erwischt: Der FSV Kettwig II verlor in dieser Saison zum ersten Mal

Während die DJK Mintard ein Lebenszeichen sendete, verlor der FSV Kettwig deutlich. Die FSV-Reserve hat es auch erwischt, die Mintarder Damen dagegen bleiben eisern in der Spur. Nun hat das Leder seine Ruhe, am Totensonntag ist allgemeines Spielverbot. Dafür rollt am Dienstagabend für die DJK Mintard der Ball im Kreispokal.

DJK Mintard gegen Genc Osman Duisburg 0:0
Haas, Beyer, Piontek, Wirkus, Braun, Karadag, Kwiatkowski, Elouriachi (75. Kniep), Brings, Kolb, Lierhaus.
Tore: Fehlanzeige
Ergebnisse? Die sind im Moment zweitrangig. Die DJK Mintard muss sich erst einmal fangen nach dem Knall der vergangenen Woche, als Cheftrainer Ulf Ripke wegen Differenzen mit einzelnen Spielern hinwarf. Das erste Spiel unter Interimstrainer Thomas Bertzki wurde ein wenig berauschendes 0:0, aber die Botschaft war überdeutlich: Die Mannschaft lebt, weiß um ihre Verantwortung. Mintard wehrt sich, lässt sich nun gar nicht mal so eben besiegen, die Stärke vor heimischer Kulisse ist bekannt. Der hoch gewettete Meisterschaftskandidat aus Duisburg verlor jedenfalls in der Mintarder Aue zwei wertvolle Punkte im Rennen um den Aufstieg in die Landesliga. Das torlose Unentschieden war ein gerechtes Ergebnis, dass den Gastgebern mehr zusagte. Sie hatten es etwas defensiver angehen lassen, Duisburg fiel nichts Entscheidendes ein. Immerhin ist nun das Zeichen gesetzt, welches man im Verein von der Mannschaft auch sehen wollte. Trainer Thomas Bertzki kann erst einmal in Ruhe weiterarbeiten, seine Elf auf die Pokalaufgabe vorbereiten. Am 28. November geht es im Viertelfinale gegen den Tabellenführer der Kreisliga A, den Fusionsverein aus Katernberg. Setzt die DJK hier ihren Aufwärtstrend fort?

Ein kleines Tief

SV Burgaltendorf II gegen FSV Kettwig I 3:0
Durch einen Treffer in der 35. Minute und zwei weitere Torerfolge im zweiten Durchgang holte sich die Burgaltendorfer Reserve den Sieg. FSV-Trainer Slavko Franjic analysiere ganz nüchtern die zwei Niederlagen in Folge: „Im Spitzenspiel kann man auch mal verlieren. Und heute haben wir einfach nicht gut gespielt. Wie haben den Anfang verpennt, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Wir haben wenig Fußball gespielt.“ Der einzige Spieler, den Franjic von seiner Kritik ausnehmen wollte, war Max Heining im Tor, der seine Sache wieder sehr gut machte. Burgaltendorf stand etwas tiefer und schaltete dann schnell um. Die Hausherren waren aggressiver, wacher, holten sich einen verdienten Sieg. Das fand auch Coach Franjic: „Burgaltendorf hat das wirklich gut gemacht. Glückwunsch.“ Sofort schaltete der Übungsleiter wieder in den Offensiv-Modus: „Wir müssen jetzt einfach weitermachen. Das passiert schon mal, dass man so ein kleines Tief hat. Wir werden aber ganz schnell wieder aufstehen und wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen.“
In den letzten vier Begegnungen hat Kettwig nur ein Tor erzielt. Trotz dieser Sturmflaute liegt der FSV punktgleich mit Kupferdreh-Byfang auf dem Platz, der zu einem Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga berechtigen würde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

SC Werden-Heidhausen gegen DJK Mintard Damen 1:7
Kein leichtes Amt für Trainer Thorsten Eichholz. Immer wieder mahnt er seine Spielerinnen, den Gegner bloß ernst zu nehmen und ja nicht überheblich an die Sache heran zu gehen. Auch weiß man nie, was einen im Löwental erwartet. Werden hat durchaus die Qualität, besser platzierte Teams kräftig zu ärgern. Doch nach zehn Minuten gab Sara Eichholz mit dem 1:0 die Richtung vor, bis zur Pause legten Amelie Jeß und Loreen Mählitz nach. Elena Lazzarini und die immer wieder über links nach vorne drängende Amelie Jeß erhöhten, bevor auch die Heimmannschaft jubeln durfte. Fast ein wenig zu einfach für die Stürmerin, die von den Mintardern nur Begleitschutz bekam. Werden hatte sogar noch einen Lattentreffer zu verzeichnen, Loreen Mählitz und Sara Eichholz sorgten für den deutlichen Endstand. Mintard konnte im zwölften Spiel den zwölften deutlichen Sieg einfahren. Ein Torverhältnis von 122:6 sagt alles.

Langsam wird es eng

DJK Mintard II gegen SV Leithe 1:2
So langsam wird es eng für Trainer Daniel Molitor und seine Mannen. Nur ein Punkt aus fünf Spielen: Mit einer nun wirklich nicht einkalkulierten Heimpleite gegen das bisherige Schlusslicht dürfte der Tiefpunkt einer Serie von wenig erfolgreichen Spielen erreicht sein. Der Kader scheint derzeit zu ausgedünnt, um in der Liga erfolgreich sein zu können. Die DJK-Reserve geriet nach 28 Minuten mit 0:1 in Rückstand, was Leithe nach einer guten Stunde sogar noch ausbauen konnte. Der Anschlusstreffer durch Marco Langer kam leider zu spät.

TC Freisenbruch II gegen FSV Kettwig II 4:0
So ungefähr hatte das Trainer Vangeli Mpalntoumis gemeint, als er vor den kommenden Gegnern warnte. Torlos ging es am Bergmannsbusch in die Pause. Der Ausfall von Torjäger Julian Gerstenberg scheint den Kettwigern doch mehr weh zu tun, als ihnen lieb ist. In der 51. Minute ging Freisenbruch in Führung, Kettwig fand kein Mittel und musste noch drei weitere Gegentore schlucken. Die Herbstmeisterschaft ist der FSV-Reserve aber nicht zu nehmen.

FC Kray III gegen DJK Mintard III 8:1
Nix zu holen gab es für die Mintarder Dritte in der Kray-Arena. Die DJK lag nach einer Viertelstunde bereits mit 0:3 hinten. Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:5 steuerte Robin Stücker kurz nach der Pause bei.

So rollts Leder

Pokalspiel
Dienstag, 28. November
19.30 Uhr: DJK Mintard I gegen DJK Sportfreunde Katernberg, Durch die Aue.

Die Mintarder Damen siegten auch in Werden deutlich.    
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Der FSV Kettwig ist in ein kleines Tief gerutscht. 
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