Fußball-WM Brasilien: Deutschland gegen USA aus Essen-Kettwig gesehen

Während es Michael (l.) und Gabi Litwak mit den USA halten, steht Max Schmitz klar hinter der Löw-Elf.
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  • Foto: Bangert
  • hochgeladen von Sven Krause

Donnerstag, 26. Juni, 18 Uhr. Wenn im fernen Recife in Brasilien das letzte Vorrundenspiel der Fußball-WM angestoßen wird, dann drückt auch ganz Kettwig der Elf von Bundestrainer Joachim Löw die Daumen. Ganz Kettwig? Nein. Ein kleiner unbeugsamer Teil der Einwohner der Gartenstadt hält es mit dem Team der USA.


Dazu gehören auch Gabriele und Michael Litwak, die die Klassen 6 und 10 am Theodor-Heuss-Gymnasium besuchen. Zusammen mit Mutter Kira, die in New York geboren wurde und noch ihren amerikanischen Pass hat, halten sie es ganz klar mit dem Team von Trainer Jürgen Klinsmann. Michael erzählt: „Unsere Mutter hat uns das USA-Gen vererbt und ich finde, die spielen aktuell einen tollen Fußball. Vor allem Clint Dempsey finde ich richtig gut.“

"USA schlagen Deutschland 2:1." Gabriele Litwak

Fast schon typisch amerikanisch verbreiten die beiden Geschwister guter Laune und einen tiefsitzenden Optimismus. Der kommt auch bei ihren Tipps für den Ausgang des Spiels am Donnerstag zum tragen. „2:2“, tippt Michael eher vorsichtig. Dagegen ist seine Schwester Gabriele deutlich mutiger. „Wir gewinnen 2:1.“
Wenn sich die Litwaks als gute Tipper erweisen, dann wären in beiden Fällen die USA weiter. Und geht es nach Michael Litwak, dann ist für das Team des deutsches Trainers Jürgen Klinsmann im Achtelfinale noch lange nicht Schluss. „Also zumindest bis ins Viertelfinale kommen die Amerikaner. Vielleicht sogar noch weiter.“ Doch vor diesen WM-Träumen steht die Partie gegen Deutschland. Und die wird sich Michael mit Freunden in Düsseldorf anschauen. Dagegen muss seine Schwester hoffen, dass sie auf der Klassenfahrt in Bremen einen Fernseher findet.

"USA kommen mindestens bis in Viertelfinale." Michael Litwak

Ebenfalls mit Freunden in Düsseldorf will sich der in Detroit geborene Max Schmitz die Partie anschauen. Allerdings schlägt bei ihm trotz amerikanischem Pass kein Sternenbanner in der Brust. Aufgewachsen und fußballerisch verbunden fühlt sich Max mit seiner deutschen Heimat, auch wenn er während eines beruflichen Auslandsaufenthalts seiner Eltern in Michigan geboren wurde. „Ich bin gerne in den USA, aber mein Favorit ist ganz klar Deutschland. Aber ich tippe auch auf ein 2:2. Dann sind beide weiter. Das wäre doch mal was.“ Sein Tipp für den weiteren Turnierverlauf liest sich für jeden Fußball-Fan wie ein wahr gewordener Traum. „Im Finale spielt Deutschland dann gegen Brasilien und wird Weltmeister.“

Mehr zum Thema:
Mehr über das WM-Spiel Deutschland gegen USA lesen Sie hier.

Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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