Jetzt kommen zwei Kracherspiele

Der wieder genesene Jan Peter Käsler traf fünfmal ins Ratinger Tor. 
Foto: Bangert
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  • Der wieder genesene Jan Peter Käsler traf fünfmal ins Ratinger Tor.
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Die Kettwiger Verbandsligisten müssen nun ihre Heimstärke beweisen

Die Kettwiger Handballer freuen sich auf zwei absolute Kracherspiele. Zunächst kommt der Verbandsliga-Spitzenreiter, dann erscheint zum HVN-Pokal ein Topteam der Oberliga im Theodor-Heuss-Gymnasium.

HSG Neuss/Düsseldorf III gegen Kettwig 2. Herren 33:29
Tore: R. Schinke 10, Averbeck 4, Bach 3, P. Müller 3, Roth 3, Scheid 3, J. Müller 2,
S. Schinke.
Irgendwie wird man das beklemmende Gefühl nicht los, dass sich Auswärtsreisen nicht lohnen für die Reserve. Wieder kehrten die Kettwiger mit leeren Händen zurück. Dabei hatten die Gäste im ersten Durchgang bombig mitgehalten, Steven Schinke konnte kurz vor Pausenpfiff auf 14:15 verkürzen. Bis zum 16:16 war auch alles ausgeglichen, doch dann zog Neuss mit vier Treffern in Serie davon. Die Gäste konnten nicht mehr entscheidend aufholen. Den bisher drei Heimsiegen stehen vier Niederlagen in fremder Halle gegenüber. Jetzt kommt mit der DJK Altendorf 09 ein durchaus schlagbarer Gegner.

Da stimmte nichts

SG Ratingen II gegen Kettwig 1. Herren 33:30
Tore: Käsler 5, Röckmann 5, Möller 4, Deege 3, Heiderich 3, Pfeiffer 3, Sieberin 2, Stempel 2, Mühlenhoff, Neumann, Zimmermann.
Die Stimmung war zuversichtlich, außerdem Jan Peter Käsler und Marvin Neumann wieder an Bord. Bei der zweiten Mannschaft der SG Ratingen musste der verletzte Spielertrainer Marvin Leisen aber mit ansehen, wie seine Mannschaft eine katastrophale erste Hälfte hinlegte. Zwar lagen die Kettwiger schnell mit 0:3 hinten, kämpften sich aber wieder auf 4:5 heran. Doch die Hausherren bauten ihren Vorsprung wieder auf 10:5 aus. Dann schritt Marc Bing zum Siebenmeter und traf den Torhüter an Kopf. Trotz intensiver Proteste der Kettwiger urteilten die Schiedsrichter hart. Sie sahen eine Unsportlichkeit und disqualifizierten Bing, der seinem Team schon ab der zwölften Minute fehlte. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 12:22 hinten und Abteilungsleiter Werner Dörnenburg schlug die Hände überm Kopf zusammen: „Ich habe ja schon viel erlebt in all‘ den Jahren. Aber solch eine schwache Halbzeit habe ich noch nie gesehen. Da stimmte nichts. Vorne harmlos und von 25 Ratinger Würfen waren 22 drin. Das sagt doch alles.“ Er wolle da kein generelles Einstellungsproblem erkennen, doch die Zeiten solcher totalen Einbrüche des gesamten Teams schienen in dieser Saison endgültig zu Akten gelegt. Was nun angesagt war, machte Coach Leisen in der Halbzeitpredigt klar. Kämpfen. Den desaströsen Auftritt schnell wieder vergessen machen. In der Tat boten die Kettwiger einen durchaus akzeptablen zweiten Durchgang. Tor um Tor robbten sie sich heran, ab der 40. Minute hatte der Gastgeber sein Pulver verschossen und brach spürbar ein. Ratingen spielte die Angriffe nun quälend lange durch bis an die Grenzen des Zeitspiels. Dennoch verkürzte der Gast und war in der Endphase schon vielversprechend nahe gekommen. Dann aber wurden etliche Torchancen vergeben, die ohnehin minimale Chance war dahin und Ratingen schleppte sich ins Ziel.
Die Kettwiger sind auf den fünften Tabellenplatz der Verbandsliga zurückgefallen mit ihren 8:6 Punkten. Nun gilt es, die schon sprichwörtliche Heimstärke zu beweisen. Denn wenn die Kettwiger ihren hohen Ansprüchen gerecht werden wollen, sind sie gegen den Tabellenprimus TSV Aufderhöhe im Zugzwang. Dann folgt ein Zückerchen der besonderen Art. Im Viertelfinale des Verbandspokals kommt am Mittwoch, 7. November, die HG LTG/HTV Remscheid nach Kettwig. Zumindest kräftig ärgern möchten die Gastgeber den Tabellendritten der Oberliga.

So fliegt das Leder

Samstag, 3. November
15.30 Uhr: Kettwig 2. Herren gegen DJK Altendorf 09, Sporthalle THG.
17.30 Uhr: Kettwig 1. Herren gegen TSV Aufderhöhe, Sporthalle THG.
Mittwoch, 7. November
20.15 Uhr: Kettwig 1. Herren gegen HG LTG/HTV Remscheid, Sporthalle THG.

Der wieder genesene Jan Peter Käsler traf fünfmal ins Ratinger Tor. 
Foto: Bangert
Die Reserve kehrte trotz zehn Treffern von Riccardo Schinke mit leeren Händen zurück.
Foto: Gohl
Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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