KTV feiert Klassenerhalt - Sieg gegen Heiligenhaus zum Abschluss einer verlorenen Saison

Auch im letzten Heimspiel des KTV in der Handball-Verbandsliga gegen den TV Heiligenhaus präsentierte sich Nicolai Lenz von seiner treffsicheren Seite.
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  • Auch im letzten Heimspiel des KTV in der Handball-Verbandsliga gegen den TV Heiligenhaus präsentierte sich Nicolai Lenz von seiner treffsicheren Seite.
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Samstag, kurz vor 19.30 Uhr in der Sporthalle des THG. Die letzten Sekunden des Spiel des KTV in der Handball-Verbandsliga gegen den TV Heiligenhaus laufen. Die Kettwiger führen mit 40:35, haben durch diesen Sieg den Klassenerhalt endgültig sicher. Die Reservebank macht sich klar zum Jubeln. Dann ertönt die Schluss-Sirene. Der Klassenerhalt ist offiziell und los geht die große Sause beim KTV?

Nein, eher nicht. Klar, die Erleichterung ist groß bei den Spielern, bei Spielertrainer Sven Liebenau und allen Verantwortlichen. Doch in diese Erleichterung mischt sich auch schon zu diesem Zeitpunkt ein gehöriges Maß Enttäuschung über die eigene Leistung in dieser Saison. Sven Liebenau bringt es sehr genau auf den Punkt: „Natürlich bin ich froh, dass wir drin geblieben sind. Aber mehr noch als Freude dominiert bei mir momentan der Ärger über die vielen schlechten Phasen in dieser Saison und die vielen Spiele, die wir nur knapp verloren haben.“

"Natürlich bin ich froh über den Klassenerhalt. Aber fast genauso groß ist auch der Ärger über die vielen schlechten Spiele, durch die wir es uns selber richtig schwer gemacht haben."

Die erste Saison als alleinverantwortlicher Cheftrainer bescherte Liebenau dann gleich das volle Paket an Problemfällen, Niederlagenserien und Abstiegsangst. „Wir sind mit viel Pech und eigenem Unvermögen in die Saison gestartet. Dann wurde es erst besser, kulminierte dann in einer Verletzungsmisere, die wir wieder aufgefangen haben. Was folgte war eine sieben Spiele dauernde Niederlagenserie, die uns fast das Genick gebrochen hätte. Und am Ende haben wir zum Glück noch die Kurve gekriegt.“
Klar ist für Liebenau, dass er in der aktuellen Konstellation mit seinen Trainerkollegn Stefan Klunf und Stefan Gerritzen sehr gerne weiter machen würde.

Für die neue Saison muss einiges anders werden

Doch er weiß auch, dass sich für die kommende Saison einiges ändern muss. „Wir brauchen mehr Konstanz und wir müssen hungriger werden. Wir haben zu viele Spiele mit drei oder weniger Toren Differenz verloren. Das sagt schon viel über den unbedingten Siegeswillen und die Konzentrationsfähigkeit meiner Mannschaft aus. Daran müssen wir arbeiten.“
Das allerdings in Zukunft wohl ohne Marcel Holland. Dessen Wechsel nach Mettmann steht so gut wie sicher fest. Ansonsten stehen für Liebenau jetzt erst einmal viele Gespräche auf dem Plan, damit er weiß, wie sein Team in der kommenden Saison aussehen wird.

Marcel Holland wechselt nach Mettmann

Den sportlichen Abschluss der gerade abgelaufenen gegen Heiligenhaus gestaltetet sein Team durchaus konzentriert. Nach einem schwachen Start übernahm der KTV die Kontrolle und war spätestens nach dem 30:24 (41.) durch. Der Rest war Routine, ganz viel Erleichterung und die Gewissheit, dass man so eine Saison so schnell nicht noch einmal bei den Kettwiger erleben möchte.

Auch im letzten Heimspiel des KTV in der Handball-Verbandsliga gegen den TV Heiligenhaus präsentierte sich Nicolai Lenz von seiner treffsicheren Seite.
Pure Erleichterung dominierte bei den Spielern und dem Trainerteam des KTV nach dem letzten Saisonspiel und dem feststehenden Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga.

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