Den Primus gewaltig geärgert

Energisch setzt sich hier Kreisläufer Lars Pfeiffer durch.
Foto: Bangert
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  • Energisch setzt sich hier Kreisläufer Lars Pfeiffer durch.
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Die Kettwiger Handballer sind nun bestes Essener Team der Verbandsliga

Der Osterhase hatte bereits jede Menge bunte Eier versteckt. Die Kettwiger Handballer fanden Sieg, Unentschieden und ehrenvolle Niederlage.

Kettwig 1. Herren gegen Wermelskirchen 35:24
Tore: Bing 7, Käsler 6, Pfeiffer 5, Mühlenhoff 4, Heiderich 3, Möller 3, Brix 2,
Deege 2, Götte, Röckmann, Stempel.
Nicht nur, dass Kettwig im direkten Vergleich den Verfolger aus Wermelskirchen distanzieren konnte: Mit einem deutlichen Sieg sprangen die Schützlinge der Trainer Marvin Leisen und Florian Kundt auch wieder auf den dritten Tabellenplatz. Gleichzeitig kamen sie ihrem Ziel näher, beste Essener Mannschaft der Verbandsliga zu werden. Von 6:4 zogen die Kettwiger energisch davon, vier Minuten vor der Halbzeit führten die Hausherren erstmalig mit zehn Toren Vorsprung. Torhüter Florian Henseler hatte sich bestens mit seinen Vorderleuten abgestimmt, der Gästerückraum verzweifelte. Mit 19:11 wurden die Seiten gewechselt. Auch den zweiten Durchgang dominierten die Kettwiger souverän. Als Wermelskirchen zur Manndeckung überging, reagierte Trainer Leisen mit dem siebten Feldspieler. Abteilungsleiter Werner Dörnenburg schnalzte mit der Zunge: „Clever gemacht.“ Moritz Brix erzielte gute zehn Minuten vor Abpfiff das 29:16, die Kettwiger ließen aber weiterhin nicht locker. Erst als Kai Mühlenhoff das 34:20 geworfen hatte, entspannte sich der Gastgeber und ließ Wermelskirchen in den letzten vier Minuten noch ein wenig näher kommen. Trainer Leisen lobte hinterher alle seine Spieler, da sie durch die Bank ihre Aufgaben sehr gut umgesetzt hätten. Nach der Osterpause geht es am Mittwoch, 11. April, im THG weiter mit dem Nachholspiel gegen den Solinger TB.

Wieder unentschieden

Kettwig A-Jugend gegen SG VfB/TV Homberg 18:18
Die Kettwiger A-Jugend hat das zweite Spiel hintereinander unentschieden gespielt. Obwohl der KSV nur mit acht Spielern antreten konnte, legte die Mannschaft gegen die SG Homberg engagiert los und führte schnell mit vier Toren. Als der Gegner dann aber die Abwehr umstellte, taten sich die Kettwiger deutlich schwerer, es ging mit einer 10:9 Führung in die Pause. Im zweiten Abschnitt wechselte die Führung ständig, wobei Nils Hufnagel (7 Tore) und Chris Kaiser (6 Tore) die Mannschaft im Spiel hielten. Beim Stand von 18:18 wurde den Kettwigern dann wenige Sekunden vor Schluss noch ein Strafwurf zugesprochen, der aber leider nicht verwandelt werden konnte. So blieb es beim Unentschieden und dem siebten Tabellenplatz in der Kreisliga Rhein-Ruhr. Jetzt hat das Team von Trainer Georg Stienemeier drei Wochen Spielpause und hofft auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler.

Ein zäher Kampf

Kettwig 2. Herren gegen DJK Saarn 26:28
Tore: Brix 9, R. Schinke 8, Scheid 4, Fuchs 3, S. Schinke 2.
Nein. Der Spitzenreiter aus Saarn wackelte zwar bedenklich. Aber er fiel nicht. Zuvor hatte ihm die Kettwiger Reserve aber das Leben mit allen Mitteln superschwer gemacht. Der Hausherr wurde mit Moritz Brix und Kai Mühlenhoff verstärkt, musste dafür auf Sven Liebenau verzichten. Schnell war ein 4:1 herausgeworfen, der haushohe Favorit schien überrascht. Doch der Tabellenführer schüttelte sich kurz und ging selbst mit 5:4 in Führung. Von nun an war es ein zäher Kampf, kein Team konnte sich absetzen. Mit 11:12 wurden die Seiten gewechselt, weiterhin war alles offen. Mit vier Treffern in Serie konnte Moritz Brix ein 18:16 vorlegen. Die Führung hielt bis sechs Minuten vor Schluss. Saarn drehte jetzt am Turbo und ging den kämpfenden Kettwigern von der Fahne. Das 24:27 entschied die Sache zugunsten der Gäste. Am Ende ärgerten sich die Lokalmatadoren, dass es nicht ganz für sie gereicht hatte. Waren sie „zu dusselig“ gewesen oder der Tabellenführer zu clever? Trainer Sebastian Kessler konnte aber mit Genugtuung feststellen, dass seine Jungs den Spitzenreiter gewaltig geärgert und sogar am Rande einer Niederlage hatten. Zudem bedeuten fünf Spieltage vor dem Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone ein schönes Polster.

Energisch setzt sich hier Kreisläufer Lars Pfeiffer durch.
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Die Kettwiger Reserve hatte den Spitzenreiter am Rande einer Niederlage.
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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