Kettwiger Rudergesellschaft bekämpft Elodea auf der Ruhr

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Die Probleme vom Baldeneysee mit der Wasserpest machen auch vor der Ruhr nicht halt. Die Alge namens Elodea macht auch hier den Wassersportlern das Leben schwer. Die Kettwiger Rudergesellschaft hat jetzt reagiert und Hilfe im Kampf gegen die Wasserpest gefunden.
Steganlagen waren komplett zu gekrautet – An- und Ablegen war kaum möglich

"Der Baldeneysee hat schon seit Monaten mit der Wasserpest Elodea zu kämpfen. In den letzten Wochen und Monaten hat sich das Kraut nun auch an der Ruhr angesiedelt", sagt Boris Orlowski von der Kettwiger Rudergesellschaft.

Gerade im Flachwasserbereich, wo die Kettwiger Rudergesellschaft (KRG), der Kanu-Club Kettwig und der Motorboot-Club Kettwig ihre Steganlagen haben, ist alles bis an die Wasseroberfläche zu gekrautet.
"An- und Ablegen mit Ruderbooten und Kanus kaum möglich. Bei den Motorbooten setzen sich sofort die Schrauben zu", so Orlowski.

Der Trainingsbetrieb läuft bald wieder an

Die Schulferien neigen sich dem Ende, und der Trainings- und Schulsportbetrieb bei der KRG läuft wieder an. Hilfe vom Ruhrverband, der den Baldeneysee mäht, war nicht zu erwarten, da der Ruhrverband nur für die Stauseen und nicht die Ruhr zuständig ist. Schnelle Hilfe war gefragt.
Mit der Firma Vignold GmbH & Co. KG aus Essen hat Trainingsleiter Boris Orlowski ein Unternehmen gefunden, die das große Problem lösen konnte. Inhaber Heinz-Jürgen Vignold und Tochter Ute Vignold-Gries haben beide ein großes Sportlerherz und waren sofort bereit zu helfen.
Nach der Besichtigung am Montag konnte bereits am Mittwoch mit den Mäharbeiten begonnen werden.
Die Bezirksregierung Düsseldorf spielte auch mit und hat innerhalb von wenigen Stunden die Genehmigung erteilt, das die Firma "Vignold" die Ruhr mit ihrem Amphibienfahrzeug befahren darf und die Arbeiten durchführen konnte.
Pünktlich um 8 Uhr setzte das Mähboot zur ersten Tour an. Nach nur einer Stunde war die komplette Fläche vor den Stegen geräumt. "Es war schon ein echtes Schauspiel wie die Ruhr wie eine Wiese gemäht wurde", berichtet Boris Orlowski. Nach dreistündigen "Aufsammelarbeiten" war der Auftrag ausgeführt.
Es kann also wieder ohne Behinderung gerudert werden! 
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