STADTSPIEGEL-Voting beschert dem Stadtteil im Essener Norden den Bücherschrank
Karnaper sind Sieger

Die Kinder der Maria Kunigunda Schule und des Familienzentrums Timpestraße sind schon neugierig auf die Bücher, die ab sofort entnommen werden können.
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STADTSPIEGEL-Voting beschert dem Stadtteil im Essener Norden einen Bücherschrank Der leere Marktplatz füllt sich, als der neue Bücherschrank für Karnap feierlich eingeweiht wird. Die Kinder der Maria Kunigunda Schule und des Familienzentrums Timpestraße betrachten neugierig das große Paket mit Schleife, unter dem sich der Schrank anfangs noch befindet. Als Umschlagplatz für Literatur soll er künftig den Stadtteil beleben. Bücher für Jung und Alt dürfen entnommen - aber auch gerne wieder neue hineingestellt werden.

Der Bücherschrank-Pate und zugleich auch der Vorsitzende des Karnaper Bürgervereins Markus Gosdzik ruft zu einem "Applaus für alle, die gevotet haben", auf. Der STADTSPIEGEL ESSEN hatte gemeinsam mit innogy verschiedene Bücherschrank-Standorte auf Essener Stadtgebiet vorgestellt. Schließlich hat Karnap das Rennen gemacht und die meisten Stimmen gesammelt. Bezirksbürgermeister Hans-Willi Zwiehoff betont daher augenzwinkernd: "Karnaper sein heißt Sieger sein!"
Insgesamt 172 Bücherschränke hat innogy bereits in ganz Deutschland aufstellen können, in Essen ist es nun der achte Schrank.
Der Konzern möchte mit diesem Projekt öffentlichen Raum beleben. "Ich bin mir sicher, dass sich hier ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen", so innogy-Kommunalbetreuerin Petra Kox.
Anlässlich der Eröffnung bestückte der Direktor der Essener Stadtbibliothek Klaus-Peter Böttger den Schrank mit Literatur für Erwachsene aber auch Kinder. "Hier könnt ihr euch die Bücher einfach nehmen und müsst sie nicht wieder zurückgeben, so wie in der Bücherei", erklärt er.
Das Erfolgsmodell Bücherschrank beruht auf dem Prinzip "Geben und Nehmen". Bereits gelesene Bücher können von den Nutzern in den Schrank gestellt und neue wieder herausgenommen werden. Markus Gosdzik als Bücherpate sieht vor Ort regelmäßig nach dem Rechten und sortiert die Literatur passend nach Genres ein.

Geben und Nehmen

"In Büchern kann man selber zum Held werden", bricht Hans-Willi Zwiehoff eine Lanze für das Lesen von Büchern. "Und man kann nachlesen, welche Fehler früher schon einmal gemacht wurden", merkt er kritisch an.
In den Karnaper Schrank, der von Architektenhand aus Stahl mit rostiger Oberfläche entworfen wurde, wandern als erstes Klassiker wie "Die unendliche Geschichte", "Harry Potter" - aber auch Kochbücher und ein Roman von Wolfgang Koeppen. Es dürfte also literarisch gesehen für jeden etwas dabei sein: Einfach mal reinschauen. Für das kommende Jahr sind vor Ort Lesungen geplant. Bezirksbürgermeister Hans-Willi Zwiehoff, Petra Kox von innogy, Klaus-Peter Böttger, Direktor der Essener Stadtbibliothek, Bücherschrankpate Markus Gosdzik und der Architekt des Schrankes bestücken den Karnaper Bücherschrank.

Die Kinder der Maria Kunigunda Schule und des Familienzentrums Timpestraße sind schon neugierig auf die Bücher, die ab sofort entnommen werden können.
Sponsoren und Beteiligte freuen sich über den Bücherschrank auf dem Karnaper Markt.

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