Vom „Ela-EssensBrettchen“ zur Baumpflanzung
Fliß: Dank ehrenamtlicher Initiative wurden jetzt 12 neue Bäume gepflanzt

Unverkennkennbarer Lebenswille eines abgesägten Baums an der Thiesstrasse in Altenessen: Unsere Stadt braucht noch immer Ersatzpflanzungen für die Schäden des Ela-Sturm vor 5 Jahren - da die Stadt selbst oft nicht die Mittel für neue Baumpflanzung bereit stellen konnte, versuchten ehrenamtlcihe Bürgeraktionen diese Lücke mit originellen Maßnahmen zu schließen. Die "Essensbrettchen" waren in diesen Sinn für neues Grün sehr erfolgreich. Deshalb an dieser Stelle gern ein Lob und damit neuen Ansporn für die nächsten Maßnahmen für zur- Stadtverwaldung statt Verkieselung.
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  • Unverkennkennbarer Lebenswille eines abgesägten Baums an der Thiesstrasse in Altenessen: Unsere Stadt braucht noch immer Ersatzpflanzungen für die Schäden des Ela-Sturm vor 5 Jahren - da die Stadt selbst oft nicht die Mittel für neue Baumpflanzung bereit stellen konnte, versuchten ehrenamtlcihe Bürgeraktionen diese Lücke mit originellen Maßnahmen zu schließen. Die "Essensbrettchen" waren in diesen Sinn für neues Grün sehr erfolgreich. Deshalb an dieser Stelle gern ein Lob und damit neuen Ansporn für die nächsten Maßnahmen für zur- Stadtverwaldung statt Verkieselung.
  • Foto: Walter Wandtke
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Seit dem 09. Juni 2014, an dem der verheerende Sturm Ela hunderte Bäume gefällt und Parks verwüstet hat, ist im Hinblick auf die Wiederaufforstung in Essen einiges geschehen, doch noch immer gibt es fehlende Nachpflanzungen im gesamten Stadtgebiet. So schafften sich viele Kitas und Grundschulen teure Sonnensegel anstatt Schatten spendende Bäume an. Leider verschließen sich die Sport- und Bäderbetriebe bis heute nötiger Ersatzpflanzungen, so etwa an der Sportanlage Raumerstraße oder am Regattahaus am Baldeneysee, mit der Begründung, es stünden noch genug andere Bäume. Anders die Immobilienwirtschaft, die bereits vor zwei Jahren erfreulicherweise mit der Kämmerei vereinbarte, dass deren Bäume nun zum Anlagevermögen der Stadt Essen gezählt und somit bereits einige Bäume aus der Großspende einer bundesweit tätigen Stiftung in Kitas nachgepflanzt werden konnten.

Aus "Essensbrettchen" werden wieder lebendige Bäume

Auch aus dem Erlös von insgesamt 800 zum Stückpreis von 30 € verkaufter „EssensBrettchen“ (mal mit Breiten- und Längengrad, mal mit Grünem Hauptstadtlogo verziert) konnten inzwischen 12 Bäume auf den Geländen von Kitas, eines AWO-Kindergartens, des Südfriedhofes sowie des Grugabades gepflanzt werden. Bei den Neupflanzungen, die die 2014 gefallenen Bäume ersetzen sollen, handelt es sich vor allem um Walnussbäume, Linden, Esskastanien und Obstbäume, die zukünftig wieder zur Verbesserung des städtischen Klimas beitragen werden.
„Diese Früchte tragenden Bäume können auch in den pädagogisch-praktischen Unterricht integriert werden,“ so Rolf Fliß, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, „außerdem können die Früchte gegessen, Esskastanien geröstet oder auch ein Apfelkuchen gebacken werden. Da aber leider wegen der dritten Dürre in Folge bei allen in den Vorjahren gepflanzten Bäumen akuter Wassermangel herrscht, muss die Bevölkerung gießen und wässern, was das Zeug hält.“ Aufgrund des akuten Klimanotstandes hofft Fliß aber auch wieder auf fundamentale Unterstützung durch die Jugendfeuerwehr Essen.
Aus dem Holz der im Orkan Ela gefallenen Bäumen wurde mit Hilfe der Essener Arbeit „EssensBrettchen“ hergestellt, deren Verkaufserlös in die Neupflanzung von Bäumen und anderer Pflanzen fließt. Diese Initiative ist ein gemeinsames Projekt von Rolf Fliß, Bürgermeister a.D./ Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Peter Kayser, Essener Aktion gegen Umweltzerstörung e.V., sowie Janine Flocke, Geschäftsführerin der Flocke Kommunikation GmbH.

Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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