25.11., 12 Uhr Aktion vor dem Dom, Kettwiger Straße gegen Gewalt an Frauen!

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Frauen sind keine Opfer!

Unter dem Motto: „Break the chain, stop the pain“ organisiert der Frauenverband Courage Essen e.V. am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dem 25. November, eine offene Straßenaktion in Essen zwischen Münsterkirche und Primark in der Kettwiger Straße.

Von 12-14 Uhr können die BesucherInnen des Weihnachtsmarkts mehr zum Thema erfahren und sich am offenen Mikrofon mit eigenen Beiträgen an der Diskussion beteiligen – ob mit Fragen, Kritiken, Berichten aus dem eigenen Leben, Gedenken an die für Freiheit gefallenen Frauen, mit Gedichten, Tänzen oder Liedern.

Am 25.11. wird in Essen bei dieser AKtion, wie auch in ganz Deutschland die Fahne von Terre des Femmes gehisst:

„Frei leben ohne Gewalt“

. Und in der ganzen Welt demonstrieren die Organisationen der „Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen“ für die Befreiung der Frau von Gewalt jeder Art.

Gewalt an Frauen hat viele Gesichter. Jede 3. Frau ist von körperlicher/sexueller Gewalt betroffen.  Dazu kommt die soziale Gewalt durch Alters- und Kinderarmut, die bedenkliche Situation, der Druck und die geringe Bezahlung in den sozialen Berufen, Cybermobbing oder Mode- und Schönheitsdiktate. Alles, was die mehrfache Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen und Mädchen zulässt ist Teil der Gewalt gegen Frauen. Damit Schluss zu machen ist der Sinn dieses von der UN festgeschriebenen „Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“.

In Deutschland gibt es eine Besonderheit in der Gesetzgebung, die der Gewalt an Frauen besondere Gelegenheiten bietet und v.a. unsere Kinder extrem gefährdet:

Seit 2002, mit der Legalisierung der Prostitution als „Beruf wie jeder andere“, kämpft Courage, vernetzt mit vielen Frauenorganisationen, unterstützt auch von Männern, für ein Sexkaufverbot.

Denn mit diesem Gesetz entwickelte sich Deutschland bis heute zum größten Umschlagplatz für Zwangsprostitution und Menschenhandel. Sexistische und sexualisierende Werbung in aller Öffentlichkeit ist normal geworden – Frauen werden offen als Ware vermarktet. Da klingelt die Staats-Steuerkasse, das Bankkonto der Bordellbesitzer und Zuhälter. Die Prostituierten gehen daran kaputt. Ihre Notlage, ob durch eigene Gewalterfahrung im familiären, beruflichen Umfeld oder auf dem Fluchtweg aus Armut, Krieg und Umweltzerstörung wird zur Falle für sie.

Und doch wird der Protest, der Aufschrei, der Aufstand der Frauen bis in extrem islamistisch geprägte Ländern immer lauter, umfassender und organisierter, mit einer klaren Botschaft: „Wählt niemals die Option Aufgeben!“

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