48. Katernberg-Konferenz, 26. November, 11 Uhr: Schule, Integration und Investitionen im Bezirk Zollverein

Die Vertreter der einladenden Werbegemeinschaften,v.l.: Johannes Maas (Katernberger Werbering), Siegfried Brandenburg (Schonnebecker Werbeblock) und Franz B. Rempe (Werbegemeinschaft Stoppenberg)
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Das aktuell heißdiskutierte Thema Bildung ist auch ein Schwerpunkt der 48. Katernberg-Konferenz am Sonntag, 26. November, um 11 Uhr, in der Halle 2, Schacht XII, auf dem Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181. Auf Einladung der Werbegemeinschaften in Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über Lehrermangel, Unterrichtsausfall und andere Missstände an den Schulen im Stadtbezirk diskutieren. Die Beiträge der Teilnehmer sollen in einem Schreiben zusammengefasst und anschließend an Bund, Land sowie die Stadt Essen weitergeleitet werden.
„Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder. Wir haben durch den hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund im Bezirk Zollverein bereits viele Herausforderungen, die noch lange nicht gelöst sind. Das muss gerade auch in diesem Bereich erheblich besser werden“, betont Siegfried Brandenburg, Vorsitzender des Schonnebecker Werbeblocks. Lehrer, Eltern und Schüler seien in großer Sorge über zahlreiche Probleme – unter anderem auch beim Sport- und Schwimmunterricht.
Erfolgreicher Wandel auf Zollverein
Des Weiteren steht der erfolgreiche Wandel auf dem Gelände des Welterbes Zollverein auf der Tagesordnung der Konferenz. Der Rektor der Folkwang Universität der Künste, Prof. Andreas Jacob, und Prorektorin Prof. Elke Seeger sprechen über den Satus Quo, die Zukunft und ihre Erwartungen für den gerade eröffneten Standort des Fachbereichs Gestaltung auf dem Campus.
Darüber hinaus stellt Hermann Marth, Vorsitzender der Stiftung Zollverein, neue Investitionsprojekte vor. Dabei steht der weitere Ausbau Zollvereins zum Innovations- und Technologiestandort im Vordergrund. So will der Berliner Architekt und Unternehmer, Reinhard Müller, 50 Millionen Euro in ein Gründerzentrum investieren und damit 500 neue Arbeitsplätze schaffen. „Wir in den umliegenden Stadtteilen hoffen natürlich, dass wir noch mehr als bisher am Erfolg Zollvereins teilhaben können. Denn wir benötigen dringend weitere Impulse, um die Aufgaben in Sachen wirtschaftlicher und sozialer Wandel meistern zu können“, sagt Johannes Maas, Vorsitzender des Katernberger Werberings.
Miteinander-Lebensregeln für ein friedliches Zusammenleben
Die Themen Teilhabe, Migration und Integration spielen auch bei den sieben Miteinander-Lebensregeln eine ganz entscheidende Rolle. Benedikte Baumann, künstlerische Leiterin des Arche Noah Projekts, wird die Initiative für ein friedliches Zusammenleben im Stadtbezirk auf der Konferenz erläutern. Vertreter aus christlichen und muslimischen Religionsgemeinschaften im Stadtbezirk sowie Mitglieder der Bezirksvertretung und der Werbegemeinschaften hatten die Regeln gemeinsam erarbeitet. Im Mittelpunkt steht das Zusammenleben auf Basis des Grundgesetzes und der Demokratie. Schwerpunkte sind die Wertschätzung jedes Menschen unabhängig seiner Religion, Weltanschauung und sexueller Neigung sowie Respekt, Humanität, Gewaltlosigkeit, Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum und das Eigentum anderer Menschen. Moderiert wird die Konferenz von Prof. Klaus Wermker.

Die Vertreter der einladenden Werbegemeinschaften,v.l.: Johannes Maas (Katernberger Werbering), Siegfried Brandenburg (Schonnebecker Werbeblock) und Franz B. Rempe (Werbegemeinschaft Stoppenberg)
Das Plakat zur Katernberg-konferenz

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