A 52-Planungen einstellen! – Informative Radtour durch Altenessen/Stoppenberg

Auch im Helenenpark ist ein Zwischenstopp eingeplant. Hier wird für die A52 eine große Baugrube ausgehoben, sollte sie je gebaut werden. eine nachträgliche Abdeckelung ist nur für einen teil des Parks geplant. Wegen derebenfalls geplanten  Autobahnabfahrt Altenessen-Süd am Palmbuschweg ist eine offene führung der Autobahn in einem Teil des Parks erforderlich.
  • Auch im Helenenpark ist ein Zwischenstopp eingeplant. Hier wird für die A52 eine große Baugrube ausgehoben, sollte sie je gebaut werden. eine nachträgliche Abdeckelung ist nur für einen teil des Parks geplant. Wegen derebenfalls geplanten Autobahnabfahrt Altenessen-Süd am Palmbuschweg ist eine offene führung der Autobahn in einem Teil des Parks erforderlich.
  • hochgeladen von Joachim Drell

Mit dem Rad erkunden wir interessante Orte im Umfeld und auf der geplanten Trasse der A52. Wir zeigen an vielen Orten, warum dies Planung nicht stadtverträglich ist.

Die Tour dauert zweieinhalb bis drei Stunden mit mehreren Haltepunkten und verläuft weitestgehend flach.
Viele Bürgerinnen haben erkannt, dass noch mehr Autobahntrassen und Schneisen durch das dicht besiedelte Essen keine Lösung der Verkehrsprobleme unserer Stadt oder des Ruhrgebiets sein kann. Dies machen wir auf unserer Tour deutlich. Unter dem Motto „A 52 war gestern: Jetzt neue Wege für Morgen!“ unterstreichen Transparente und eine Öffentlichkeitskampagne derzeit die Notwendigkeit, diese Planung einer neuen Transitautobahn endlich aus dem Bundesverkehrswegeplan herauszunehmen statt sie wie die A44 (Ruhralleetunnel) im weiteren Bedarf (ab 2030ff) auf Halde zu belassen.
Die dazu anstehende Entscheidung im Bundestag, neben vielen weiteren Straßenbauprojekten eine weitere Autobahn durch den Essener Norden, Bottrop und Gladbeck zu bauen, muss verhindert werden. Die absehbar dreistelligen Millioneninvestitionen für zusätzliche Autobahnkilometer der A 52 könnten erheblich besser für die überfällige Sanierung bestehender Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden. Das sind nicht bloß marode Brückenbauwerke, löchrige und laute Straßenbeläge oder ein unterfinanzierter, von weiteren Kürzungen bedrohter ÖPNV. Es wäre auch ein A 40 Deckel in Frohnhausen mit neuen Chancen für die Bereiche direkt an der A40. Es gibt auch weiterhin, trotz „fahrradfreundlicher Stadt Essen“ noch viel zu tun für ein leistungsstarkes Fahrradnetz, dessen Haupt- und Nebenrouten tatsächlich für den Alltagverkehr tauglich sind.
Die verschiedenen Bürgerinitiativen, die sich bereits seit drei Jahrzehnten für Alternativen zum Stadtraumfressenden Autobahnprojekt einsetzen, haben deshalb gemeinsam eine besondere Radtour zum Stopp des A 52-Weiterbaus zusammengestellt. Die Radtour steuert acht markante Punkte im Essener Norden an, an denen zum Teil in den letzten Wochen auf Hausfassaden Transparente gegen das A 52 Projekt angebracht wurden.

Start ist am Sonntag, der 24. 4. um 14.00 Uhr am Willy-Brandt-Platz Dauer 2 1/2 bis 3 Stunden, ca. 20 km flach

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