BAL: Massenunterkünfte und Großzeltlager für Asylantragstellende falscher Weg

Die BAL - Bürgerlich Alternative Liste im Rat der Stadt Essen - bleibt bei ihrem strikten Nein zu Massenzeltunterkünften und Großlagern für Asylantragstellende, auch in Essen. "Insbesondere auch für von sexueller Gewalt traumatisierte Frauen, seien es vor dem IS geflohene Christinnen oder vor der 'Lebensgestaltung' für Frauen in gynophoben Nah-Ost-Ländern geflüchtete weibliche Menschen sind Massenunterkünfte völlig ungeeignet, menschenunwürdig und abzulehnen," so BAL-Sprecherin Ratsfrau Dr. Elisabeth van Heesch-Orgass. Leider habe im Rat von den demokratischen Kräften nur die BAL klar gegen Containersiedlungen und Großlager gestimmt. Mit Massenlagern können die ProAsyl-Standards nicht gewahrt werden, warnt die BAL. "Wir als Bürgerlich Alternative fordern auch weiterhin die Unterbringung von asylberechtigten Flüchtlingen mit zumindest längerfristiger Bleibeperspektive in Wohnungen verteilt über das gesamte Stadtgebiete - keine Massenzelte, keine Großlager, keine Zentrenbildungen in einzelnen Ortsteilen wie jetzt in Werden oder Karnap," ergänzt BAL-Ratsherr Marco Trauten. Problematisch sei, dass die Stadt Essen aktuell angesichts der von Merkel unter Ignorierung der EU-Verträge ins Land gelassenen Massen die lange erfolgreich praktizierte Wohnungsunterbringung so nicht mehr zu leisten vermöge. Angesichts eines 60-70 %igem Anteil der nicht asylberechtigten illegalen Zuwanderinnen und Zuwanderer an den insgesamt mit dem Ziel eines Asylantrages Einreisenden muss klar die Konsequenz sein, die per se nicht Asylberechtigten von vornherein entweder nicht ins Land zu lassen, oder in grenznahen Erstaufnahmeeinrichtungen zügige Asylverfahren durchzuführen. Nur so kann tatsächlichen Asylberechtigten menschenwürdig und integrationsfördernd schnell geholfen werden.

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