EBB: Was interessiert mich mein Geschwätz von letzter Woche

Das Essener Bürgerbündnis (EBB) scheint sich nicht so recht einigen zu können, wie sie denn nun mit dem antifaschistischen Bündnis Essen stellt sich quer (ESSQ) umgehen wollen.

Vor wenigen Wochen noch erklärte das Bündnis, man würde an keiner Kundgebung oder Versammlung teilnehmen, „die von einer Organisation geplant“ werde, „die offen die Nähe zu Extremen des linken Spektrums sucht.“ Allem Anschein nach scheint diese Aussage bereits passe, denn auf der Respektmeile standen Essen stellt sich quer und das Bürgerbündnis Seit an Seit.

Das Bürgerbündnis sah sich daraufhin Kritik ausgesetzt. So kommentierte Markus Pajonk von Essen packt an die Pressemitteilung mit den Worten „Welch` Überraschung.... NICHT. Immer weiter rechts!“ Ein weiterer Kommentar war „Dieses ‚fischen am rechten Rand‘ ist einfach nur widerlich.“ Wohl, auch als Reaktion auf die Kritik, kündigte das EBB an, der von Wiesemann und Ali Can organisierten Respektmeile teilenehmen zu wollen. Das taten sie dann auch und zwar Seit‘ an Seit‘ mit jenen vermeintlichen Linkextremen, mit denen sie auf der #wirsindmehr Demo nichts zu tun haben wollten.

Seit Jochen Backes, ehemals AfD, das Ruder beim EBB übernahm, gibt es immer mehr Stimmen, die sich über die Rechtsentwicklung der Kommunalfraktion beschweren. Sowohl aus Juso-Kreisen, als auch aus Teilen der Linken und der Grünen ist zu vernehmen, dass über eine mögliche Neubewertung des Umgangs mit der EBB diskutiert würde.

Auf Nachfragen kommentierte der Linke Kreissprecher Kerekes die Vorgänge nur mit, dass "dem EBB mal jemand beibringen sollte, wie Facebook und Social Media funktionieren." Man könne sich das ganze gar nicht mit ansehen, so der Vorsitzende.

Autor:

Michael Mahler aus Essen-Kettwig

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