Eltingviertel und Innenstadt müssen zusammenwachsen

Fraktionen von SPD und CDU sprechen sich für die Abtragung des Bahndamms der ehemaligen Rheinischen Bahn aus.
Die Planungsverwaltung präsentierte dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung im April die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Eltingviertel/Viehofer Platz“. Vorgestellt wurden drei Planungsvarianten, die eine städtebaulich und verkehrlich sinnvolle Anbindung des Eltingviertels an die Innenstadt zeigen und insbesondere die künftige Lage des Radschnellwegs RS 1 berücksichtigen. Die Fraktionen von SPD und CDU sprechen sich nachdrücklich dafür aus, dass die städtebaulich weitest gehende Variante – bei der der komplette Wegfall des ehemaligen Bahndamms erfolgen soll - realisiert wird.

Dazu Uwe Kutzner, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die städtebauliche Entwicklung am Universitätsviertel ist ein absolutes Erfolgsmodell, welches wir auch auf das Eltingviertel übertragen möchten. Eine wachsende Großstadt wie Essen steht stadtplanerisch und architektonisch vor neuen Herausforderungen, denen wir Rechnung tragen müssen. Daher wollen wir die Möglichkeiten zur städtebaulichen Entwicklung des Eltingviertels als Chance nutzen, um in Verbindung mit dem Radschnellweg RS1 eine Öffnung zur Innenstadt zu realisieren. Dies kann in der nördlichen Innenstadt aber nur gelingen, wenn der Bahndamm vollständig abgetragen wird.“

„Die vorgelegten Planungsvarianten bieten die Möglichkeit, den Radschnellweg in einer Symbiose zu einem städtebaulichen und verkehrlichen Highlight des gesamten Ruhrgebietes zu entwickeln. Dabei ist auch wichtig, dass neuer Wohnraum in zentraler Lage geschaffen wird und ein Zusammenwachsen von Eltingviertel und Innenstadt erfolgt. Dies kann nur gelingen, wenn der heute trennende Bahndamm in diesem Bereich vollständig entfällt. Wir gehen davon aus, dass in Zusammenarbeit mit dem Land eine Lösung erreicht wird, die sowohl stadtplanerischen Belangen als auch den Interessen der Radfahrerinnen und Radfahrer entspricht“, erklärt SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Autor:

Uwe Kutzner aus Essen-Nord

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