Loskamp Wäldchen erhalten
Grüne: Neue Kita für Altenessen ermöglichen und Loskampwäldchen erhalten

Das Loskampwäldchen in Altenessen-Nord- ein kleines aber sehr artenreiches und vitales Stück Wald nahe der Bischofstrasse und dem Friedhof Altenessen-Nord. Das Wäldchen muss nicht geopfert werden, um im Stadtteil eine neue Kita aufzubauen - davon sind die Grünen in der Bv 5 überzeugt.
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  • Das Loskampwäldchen in Altenessen-Nord- ein kleines aber sehr artenreiches und vitales Stück Wald nahe der Bischofstrasse und dem Friedhof Altenessen-Nord. Das Wäldchen muss nicht geopfert werden, um im Stadtteil eine neue Kita aufzubauen - davon sind die Grünen in der Bv 5 überzeugt.
  • Foto: Walter Wandtle
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Der Klimawandel bringt auch unserer Stadt immer neue Hitzewellen, die alte Menschen, wie auch Kinder besonders treffen. Dagegen können sowohl seit Generationen gewachsene Waldbestände , wie auch ungeplant großgewordene Waldstücke , sogenannte Sukzessionswälder, einiges zur Milderung der Klimabelastungen beitragen.
Es ist deshalb kaum begreiflich, weshalb die Stadt Essen jetzt am Loskamp einen Kita-Bebauungsplan aus dem Jahr 1978 noch vierzig 40 Jahre später 1 zu 1 umsetzen will.  Der mittlerweile hier entstandende kleine Wald wird in den Kita-Plänen einfach  ignoriert. Diese 1 Hektar große Naturoase in Altenessen-Nord ist z.B. seit mindestens 10 Jahren Brut- und Heimstätte für ein Mäuseboussard-Paar. Fledermäuse, Vögel,  Fuchs und Hase haben hier ein Habitat gefunden. Dass für den Kinderstagesstättenbau vorgeschlagene Liste von 17 Alternativ-Standorten alle von der Planungsverwaltung als nicht geeignet bewertet wurden, ist für den Grünen im Stadtbezirk V nicht mehr nachvollziehbar.

Die grüne Fraktion in der Bezirksvertretung V:

Statement aus der BV-Sitzung im Juni 29021: TO 16 Neubau Kita Loskamp
Die Fraktion der Grünen/Bündnis 90 in der Bezirksvertretung V bittet die Verwaltung die 17 alternativen Standorte für den geplanten Kita-Neubau unter dem Gesichtspunkt der Dringlichkeit erneut zu prüfen und alle Standorte am Beispiel des Neubaus Kita Lysegang/Engelbertstraße für eine dem Standort optimal angepasste Bauform zu prüfen. Kein Standort in Altenessen soll aufgrund von Kostengründen ausgeschlossen werden. Aufgrund bisher fehlender Bodenproben am Standort Loskamp gibt es auch für diesen Bauplatz bislang keine abschießende Beurteilung der tatsächlichen Kosten.
Markus Spitzer-Pachel:
"Der Standort Bürgerpark ( Eingangsbereich Kuhlhoffstraße / Bestandsgebäude ) soll noch einmal mit den Essener Sport- und Bäderbetrieben als Betreiber geprüft werden. Die dem Bürgerpark gegenüberliegende Fläche an der Kuhlhoffstraße und die Wiesenflächen neben der Jugendfarm sollen in die Prüfung mit einbezogen werden.
Die Verwaltung wird gebeten zusätzlich mit dem Wohnungsunternehmen VivaWest kurzfristig Kontakt aufzunehmen., Im geplanten VivaWest Quartier zwischen Schürenfeld und Loskamp, wo derzeit in 6 Bauabschnitten mehr als 300 neue Wohnungen entstehen sollen, müsste auch eine Kita  integriert werden können. Derzeit befindet sich das Vorhaben im 3.Bauabschnitt.
Ferner bitten wir um Überprüfung der Möglichkeiten, im Rahmen der geplanten Wohnbebauung auf der Fläche des ehemaligen Schulgrundstücks Heßlerstraße 210 einen Kita-Neubau zu errichten.
Die Fläche am Loskamp besitzt heute bereits einen 40-50 Jahren alten Baumbestand (Quelle UNB). Wir fordern die Essener Verwaltung dazu auf, diesen natürlich gewachsenen Wald jetzt als Waldersatzfläche auszuweisen.
Die Stadt Essen bezeichnet in ihrem Geoportal „Waldökosystemleistungen“ die geplante Fläche am Loskamp heute bereits als Waldfläche."
Vor 40 Jahren hätte ein solcher Kampf um den Erhalt dieser gut 1. großen Waldfläche vielleicht als übertrieben gelten können.  Zunehmende Baugrundversiegelung in unseren Stadtteilen und die erhöhten Klimabelastungen müssen uns heute aber dazu bringen, hier ernsthaft zu kämpfen. Ebenso ernst müssen wir natürlich  um den Ausbau von Kitaplätzen kämpfen.  - Beides geht mit guten Willen, kurzfrisitg berechnet wird das dann etwas teurer, langfristig wird ein anderer Weg erheblich an Geld und Gesundheit kosten. 

Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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