Im privaten Wohnungsmarkt in Essen schlummert noch Potential

Aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen in Essen ist es richtig, jetzt einen besonderen Fokus auf den Wohnungsneubau zu setzen. Zielsetzung hierbei ist preiswerten bzw. öffentlich geförderten Wohnraum zu schaffen.

Hierzu die Essener Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach: „Der alleinige Ruf nach kommunaler Unterstützung bringt Essen nicht viel weiter. Die Wohnungsbaugesellschaften werden das Problem im Einzelnen nicht lösen können, denn 80 Prozent des Essener Wohnraums liegen in privater Hand. Somit bietet der private Wohnungsmarkt für Essen großes Potenzial.“

Dies zeigten die Gespräche zum Thema Wohnen im Rahmen des Integrationsworkshops der Ehrenamtsagentur auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Jutta Eckenbach.

Jutta Eckenbach: „Fahren Sie doch beispielsweise einmal durch die Krayer Straße – links von der Autobahn kommend. Ein Ausbau der Wohnungsnutzung würde dem Stadtbild insgesamt ganz gut tun. Vielleicht gehört dazu auch eine Umwidmung der bisherigen Geschäftsräume.“

Wohnungsknappheit ist eine Herausforderung, die Essen schon jetzt und auch zukünftig beschäftigt. Nach einer Modellrechnung des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW und der NRW Bank werden bis 2020 ca. 11.000 Wohnungseinheiten in der Ruhrmetropole benötigt. Zurzeit schätzen Marktexperten den Wohnungsleerstand mit 3 % ein. Demnach wird die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnraum größer.

Dem Netzwerk der Integrations-Workshopreihe gehören Vertreter Essener Verbände, Arbeitgeber, Stadtplaner, Initiativen und der Politik sowie zahlreiche ehrenamtlich tätige Einwohner Essens an. Auch Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften nehmen daran teil. Die IHK Essen übernimmt die Fortführung dieses Workshops.

Autor:

Jutta Eckenbach aus Essen-Nord

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