Verfälschende Medienberichterstattung
Omeirat: Ich bin Abgeordneter der Grünen

Ahmad Omeirat, grüner Ratsherr und Bezirksvertreter im Bezirk V - Altenessen, Vogelheim, Karnap - ist in seiner politischen Arbeit keinen Vereinen verpflichtet, sondern seinen Wähler*innen in Essen und der für seine Initiativen wesentlichen Zielsetzungen der Grünen.
  • Ahmad Omeirat, grüner Ratsherr und Bezirksvertreter im Bezirk V - Altenessen, Vogelheim, Karnap - ist in seiner politischen Arbeit keinen Vereinen verpflichtet, sondern seinen Wähler*innen in Essen und der für seine Initiativen wesentlichen Zielsetzungen der Grünen.
  • Foto: m-hase
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Laut Berichterstattung der beiden Essener Tageszeitungen vom 14. Mai 2019 soll ein Vertreter der Familien-Union in einem Beiruter TV-Sender herausgestrichen haben, "dass die Familien-Union einen ´Abgeordneten Im Essener Stadtrat stelle`. Gemeint ist der grüne Ratsherr Ahmad Omeirat."Dazu erklärt Ahmad Omeirat, ordnungs- und integrationspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:
"Ich bin Ratsherr der grünen Rtasfraktion und damit dem grünen Kommunalwahlprogramm verpflichtet. Ich bin dagegen nicht `Abgeordneter der Familien-Union im Essener Stadtrat', wie dies in dem Presseartikel unwahr behauptet wird.
Richtig ist, dass ich zwischen 2008 und 2011 im Vorstand der Familien-Union tätig war und den Verein mit aufgebaut habe. Wegen stark differenzierender Auiffassungen über die Ausrichtung des Verein in Fragen der Integrationspolitik habe ich den Verein aber im Jahr 2011 wieder verlassen.

Kriminalität nicht ethnisieren

Seitdem setze ich mich intensiv für die Integration und das sichere Bleiberecht der in Essen geborenen Altfälle deutscher Flüchtlingspolitik und gegen jedwede kriminelle Strukturen und Handlungen - auch von libanesischstämmigen Menschen - in Essen ein. Ich kritisiere allerdings auch regelmäßig eine Berichterstattung, bei der Kriminalität ethnisiert wird. Die stereotype Verwendung des Begriffs 'Clan' im Zusammenhang mit Geflüchteten aus dem Libanon verdeckt, dass Straftaten immer Taten Einzelner sind. Stattdessen wird der Eindruck erzeugt, Menschen einer bestimmten Ethnie seien per se kriminell. Damit stigmatisiert man alle Menschen aus dieser Gruppe, die sich durch einen rechtschaffenen Lebenswandel und eine gute Integration in unsere Stadtgesellschaft  auszeichnen.

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