Grüne unterstützen Position der Essener Polizei für mehr Sicherheit im Radverkehr
Potthoff: Forderung von Tempo 30 neben Radstreifen ist richtig

Rund um den Bahnhof Altenessen muss die Verkehrssituation für den Radverkehr deutlich entschäft werden. Nur in nördlicher Richtung existiert überhaupt ein Radfahrstreifen, im Bereich der Bahnunterführung wird zugunsten des Autoverkehrs völlig auf eine eigene Spur für den Radverkehr verzichtet.  Alles in allem eine äußerst gefährliche Schwachstelle im sogenannten Hauptroutennetz der Essener Radwege.
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  • Rund um den Bahnhof Altenessen muss die Verkehrssituation für den Radverkehr deutlich entschäft werden. Nur in nördlicher Richtung existiert überhaupt ein Radfahrstreifen, im Bereich der Bahnunterführung wird zugunsten des Autoverkehrs völlig auf eine eigene Spur für den Radverkehr verzichtet. Alles in allem eine äußerst gefährliche Schwachstelle im sogenannten Hauptroutennetz der Essener Radwege.
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Die Forderungen der Essener Polizei von Tempo 30 neben Radstreifen sowie nach mehr sicheren Verkehrsflächen für Radfahrerinnen und Radfahrer werden von der Ratsfraktion der Grünen unterstützt. Dazu erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:
„Wir Grüne teilen die Auffassung der Polizei, dass die Sicherheit des Radverkehrs durch Tempo 30 neben Radstreifen erhöht werden sollte. Noch sicherer werden solche Radstreifen, indem man sie als geschützte Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes) auch baulich von der Autofahrbahn abgrenzt.
Um den Radverkehrsanteil deutlich zu erhöhen und sicherer zu machen, bedarf es generell mehr Radstreifen zulasten des Autoverkehrs. Wir teilen die Meinung der Polizei, dass der Raum für die Autos in Essen so üppig bemessen ist, dass dem Radverkehr deutlich mehr Platz eingeräumt werden kann.
Auch die Anzahl der Fahrradstraßen muss deutlich erhöht werden und diese von Durchgangsverkehr frei gehalten werden. Das städtische Ordnungsamt steht in der Verantwortung, rigoroser gegen Falschparker auf Radwegen vorzugehen.“

In diesem Sinne ist dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub - ADFC bei seiner Kundgebung am 21.August um 16.30 Uhr viel Erfolg und Beteiligung zu wünschen. Hier der Aufruf des ADFC:

ADFC-Aktionsreihe #MehrPlatzfürsRad

Aktion für eine „ProtectedBikeLane“ auf der Altenessener Straße
Das Fahrrad wird zwar als wichtiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel von allen Seiten gelobt, bekommt aber bislang nicht den Platz, der benötigt wird, um den Verkehr zu entlasten und mehr Menschen aufs Fahrrad zu holen. Radwege sind vielerorts zu schmal, zu holprig oder über-haupt nicht vorhanden. Häufig sind sie ein frustrierender Mix aus lückenhaften, schlechten oder schlichtweg gefährlichen Lösungen. Wir wollen die Verkehrsflächen im Straßenraum umverteilen und damit auch mehr Platz für Fußwege, für den öffentlichen Nahverkehr, für Grünflächen und für Spielplätze schaffen.

⚫ Bundesweit läuft in diesem Jahr die ADFC-Aktionsreihe #MehrPlatzfürsRad. Zielsetzung ist:

- Mehr Platz für gute, breite Radwege
- ein lückenloses Radwegenetz in ganz Deutschland
- breite, komfortable Radwege mit ausreichend Platz zum Überholen
- gut gestaltete Fahrradstraßen als Radvorrangrouten
- Radschnellwege für Pendler
- Umwandlung von Autospuren zu Radstreifen

Auch der ADFC in Essen beteiligt sich in diesem Sommer daran. Erste Aktion war Ende Juli die „Poolnudel-Radtour“, die bildlich auf die Problematik des mangelnden Seitenabstands von Auto-fahrern beim Überholen von Radfahrern aufmerksam machen sollte.

⚫ Nächste Aktion wird die Einrichtung einer temporären „ProtectedBikeLane“, also eines geschützten Radfahrstreifens, auf der Altenessener Straße sein. Ort der Aktion ist der Abschnitt zwischen Palmbuschweg und dem Altenessener Bahnhof. An dieser Stelle klafft seit Jahrzehnten in Fahrtrichtung Innenstadt eine Lücke im Radwegenetz. Aus diesem Grund soll zeitlich begrenzt eine der beiden Fahrspuren zu einer „ProtectedBike Lane“ umgestaltet werden. Um die Notwendigkeit derartiger geschützter Radfahrstreifen im Straßenraum besonders nachhaltig zu unterstreichen, ist eine größtmögliche Beteiligung aller Radlerinnen und Radler wünschenswert.

⚫ Die offiziell angemeldete Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 21. August und startet vor Ort um 16:30 Uhr. Damit soll auch berufstätigen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wer-den, sich an der Aktion zu beteiligen.
Weiter Infos sind erhältlich beim Vorsitzenden des ADFC Essen, Mirko Sehnke,
Tel. 0151-67626159 sowie beim Sprecher Jörg Brinkmann, Tel. 0201-422104

Rund um den Bahnhof Altenessen muss die Verkehrssituation für den Radverkehr deutlich entschäft werden. Nur in nördlicher Richtung existiert überhaupt ein Radfahrstreifen, im Bereich der Bahnunterführung wird zugunsten des Autoverkehrs völlig auf eine eigene Spur für den Radverkehr verzichtet.  Alles in allem eine äußerst gefährliche Schwachstelle im sogenannten Hauptroutennetz der Essener Radwege.
Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion Essen, hier mittendrin (3.v.l.) bei einer Erkundung eines Teilstücks des RS1, des Radschnellwegs Ruhr in der Nachbarstadt Mülheim. Gute, sichere Radwegsstrecken dürfen aber nicht auf kurze Stücke des RS1 beschränkt bleiben.
Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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