Reduzierung städtischer Gesellschaften - Grüne erkennen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der großen Koalition

Die GSE, die Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen unterhält u.a. im Bereich Wohnheimunterbringung und Werkstätten für behinderte Menschen viele Angebote. Mehr Geschäftsführerstellen verbessern diesen Service aber nicht unbedingt, sondern kosten auf jeden Fall ein Mehrfaches normaler Beschäftigter.
2Bilder
  • Die GSE, die Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen unterhält u.a. im Bereich Wohnheimunterbringung und Werkstätten für behinderte Menschen viele Angebote. Mehr Geschäftsführerstellen verbessern diesen Service aber nicht unbedingt, sondern kosten auf jeden Fall ein Mehrfaches normaler Beschäftigter.
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Angesichts der Verlautbarungen der Ratsfraktionen von SPD und CDU, die Zahl der städtischen Gesellschaften reduzieren zu wollen, erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion:

„Die Ankündigungen von SPD und CDU zur Reduktion der Zahl der Tochtergesellschaften und damit deren Geschäftsführer passen absolut nicht zur politischen Wirklichkeit. Denn im Gegensatz zu ihren Ankündigungen hat sich die große Koalition bisher nur durch Postengeschacher und das Sichern von Pfründen hervorgetan.
Unseren Antrag zur Einsparung des zweiten Geschäftsführerpostens bei der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen (GSE) in der Ratssitzung vom 2. Juli 2014 haben SPD und CDU abgelehnt. Wir vermissen auch jegliche Unterstützung für eine Umsetzung des maßgeblich von uns angestoßenen Ratsbeschlusses zur Schaffung von Synergien bei der Essener Marketinggesellschaft (EMG) und der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) durch eine Zusammenlegung von Aufgabenbereiche.
Bei den Geschäftsführergehälter könnte darüber hinaus viel Geld gespart werden, wenn man sich vor Augen hält, dass beispielsweise die sehr gute, neue Geschäftsführung bei der EVAG als ein wirklich großes Unternehmen eben auch deutlich kostengünstiger geht als bei den Vorgängern und einigen deutlich kleineren Beteiligungen wie z. B. der EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH.“

Die GSE, die Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen unterhält u.a. im Bereich Wohnheimunterbringung und Werkstätten für behinderte Menschen viele Angebote. Mehr Geschäftsführerstellen verbessern diesen Service aber nicht unbedingt, sondern kosten auf jeden Fall ein Mehrfaches normaler Beschäftigter.
Die städtische Firmengruppe EABG hat in den letzten beiden Jahren bewiesen, das auch mit weniger Geschäftsführern gute Arbeit für die Stadt geleistet werden kann.
Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.