Vertreter der Katernberg-Konferenz und der EBE diskutierten über Sauberkeit im Stadtbezirk VI Zollverein
Schmutzecken beseitigen, Abfallberatung verbessern

Treffen bei der EBE, v.l.: Johannes Maas, Sandra Jungmaier, Anja Wuschof, Siegfried Brandenburg und Franz B. Rempe.
  • Treffen bei der EBE, v.l.: Johannes Maas, Sandra Jungmaier, Anja Wuschof, Siegfried Brandenburg und Franz B. Rempe.
  • Foto: Organisation Katernberg-Konferenz
  • hochgeladen von Franz B. Rempe

Eine lange Liste von Problemfeldern in Sachen Sauberkeit im Stadtbezirk VI Zollverein hatten die Vertreter des Veranstaltungsteams der Katernberg-Konferenz zum Meinungsaustausch mit der EBE Entsorgungsbetriebe Essen GmbH mitgebracht. Das Thema „Sauberkeit“ stand ursprünglich auf der Tagesordnung der Konferenz, die in diesen Tagen stattfinden sollte, aber wegen der Corona-Maßnahmen ausfallen musste.

„Wir wollten das auch für unsere Stadtteile Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg so wichtige Thema nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Daher haben wir uns sehr über diesen fruchtbaren Gedankenaustausch im kleinen Kreis gefreut“, betont Johannes Maas, Vorsitzender des Katernberger Werberings. Sandra Jungmaier, Prokuristin und Leiterin Operativer Bereich bei der EBE, und Anja Wuschof, Fachbereichsleiterin Straßenreinígung und Winterdienst, standen ihm und den Mitorganisatoren der Katernberg-Konferenz Siegfried Brandenburg (Schonnebecker Werbeblock) und Franz B. Rempe (Werbegemeinschaft Stoppenberg) Rede und Antwort.

Die Sensibilisierung der EBE-Mitarbeiter/innen für Schmutzecken in den Stadtteilen sowie die Motivation, solche Schandflecken sofort zu melden oder noch besser gleich zu entsorgen war ein besonderer Kritikpunkt der Vertreter der Werbegemeinschaften. Auch wilde Müllkippen, u.a. im Umfeld der Container-Standorte, das Aufstellen von Laubkörben, der Einsatz eines Bezirksstraßenfegers, die Kommunikation mit den Bürger/innen sowie der Erhalt des Recyclinghofs an der Lierfeldstraße gehörten zur Themen-Palette der Diskussion.

20.000 gemeldete wilde Müllkippen jährlich im Stadtgebiet
Die große Bedeutung der gesamten Thematik mache die Steigerung der Zahl der gemeldeten wilden Müllkippen von stadtweit 1.600 im Jahr 2016 auf heute 20.000 jährlich eindrucksvoll deutlich, erklärt Sandra Jungmaier. „Wir haben erhebliche Herausforderungen, die wir angehen. Das geht allerdings nicht immer von heute auf morgen, aber wir haben auch schon viele Verbesserungen erreicht “, so Jungmaier.

Der Fuhrpark der EBE werde kontinuierlich auf den neuesten technischen Stand gebracht und ein optimiertes Kundencenter soll zukünftig für eine bessere Erreichbarkeit der EBE sorgen. Darüber hinaus sei geplant, den Rhythmus der Leerung der Papier-Container zu erhöhen. Ebenso wies Jungmaier auf die gute Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen hin, zudem werde ab April ein Umweltmobil die Abfallberatung in den Stadtteilen stärken. Jungmaier hob aber auch hervor, dass die EBE nicht alle Probleme auf diesem Gebiet lösen könne. Schließlich seien die Aufgaben auf viele Schultern verteilt.

„Hier ist eindeutig die Stadt gefragt, die die Zuständigkeiten der unterschiedlichen Dienstleister wie zum Beispiel von EBE und Grün und Gruga besser koordinieren und vor allem optimaler bündeln müsse“, betont Siegfried Brandenburg. Zum Abschluss des Gesprächs waren sich alle Beteiligten einig, sich gegenseitig zu unterstützen und für die Sauberkeit in den Stadtteilen einzusetzen. Franz Rempe unterstrich, dass gerade die Erziehung der jungen Menschen zur Sauberkeit dabei mithelfen könne, dass die späteren Erwachsenen keinen Müll mehr einfach auf die Straße werfen. Johannes Maas äußerte den Wunsch, dass die EBE den Stadtbezirk VI zu einem Modell-Standort für eine saubere Stadt mache. „Schon allein mit Blick auf die weit mehr als eine Million Besucher des Welterbes Zollverein, die alljährlich die drei umliegenden Stadtteile durchfahren.“

Autor:

Franz B. Rempe aus Essen-Nord

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