Faschistische Truppe "Steeler Jungs" agiert immer dreister
Solidarität mit den Antifaschisten von "Steele bleibt bunt" und "Essen stellt sich quer"!

Seit gut einem Jahr marschieren jeden Donnerstag in Steele die sogenannten „Steeler Jungs“ als selbsternannte Bürgerwehr auf. Seit dieser Zeit hat sich das Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ gegründet, um dem Treiben der braunen Truppe entgegenzutreten. Die anfängliche „gutbürgerliche“ Tarnung wurde schnell fallen gelassen und die faschistische Gesinnung der Gruppe ist mittlerweile deutlich zutage getreten.

Spätestens mit ihrem offen den Faschismus verherrlichenden Auftritt mit einem Wagen beim Freisenbrucher Karneval ist klar, um wessen Geistes Kinder es sich hier handelt.
Trotz alledem wird von Seiten der Polizei seit einem Jahr diesem Treiben mehr oder weniger tatenlos zugeschaut. Ein Polizist ließ sich sogar mit dem „Steeler Jungs“ ablichten, als ob er dazugehört.
Allein den Protesten der Essener Antifaschisten ist es zu verdanken, dass diese faschistische „Bürgerwehr“ nicht zur Normalität werden konnte.
Die „Steeler Jungs“ sind gesellschaftlich isoliert und lassen immer mehr ihre Maske fallen. So versuchen sie verstärkt Antifaschisten von „Steele bleibt bunt“ und „Essen stellt sich quer“ einzuschüchtern und zu bedrohen. Auf Facebook betreiben sie übelste Hetze. Dazu schreibt „Essen stellt sich quer“ in einer aktuellen Pressemitteilung:

Vergangenen Freitag fand sich eine Gruppe aus den Reihen der „Steeler Jungs“ vor dem Kulturforum zusammen, um Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Mut machen – Steele bleibt bunt“ zu beobachten. Dabei fertigte ein Mitläufer der „Steeler Jungs“, seines Zeichens Fotograf aus Steele, Fotos der Besucherinnen und Besuchers des Treffens an. Am gestrigen Freitag wurde indes ein weiteres bekanntes Gesicht und einer der Köpfe der „Steeler Jungs“ beobachtet, wie er klandestin aus einem Fahrzeug heraus Bilder der Wohnung eines Mitglieds des Steeler Bündnisses gegen die rechte Bürgerwehr angefertigt hat.
Christian Baumann, ein Sprecher des antifaschistischen und antirassistischen Bündnisses Essen stellt sich quer kommentiert dazu: »Auf seiner Internetpräsenz gibt besagter Fotograf an, sich „natürlich sehr viel Zeit“ für Fotos zu nehmen. Offenbar gilt das auch besonders bei politisch Unliebsamen.“ Das Bündnis warnt seit einiger Zeit vor den Umtrieben der „Steeler Jungs“: »Die Vorfälle reißen nicht ab. Inzwischen nehmen die „Steeler Jungs“ sogar schon die Heimatadressen von politischen Gegnern ins Visier, um sie einzuschüchtern. Diese Praktiken kommen uns nur allzu bekannt vor. Sie sind ein übliches Bedrohungsinstrument aus der rechtsextremen Szene.“ Baumann abschließend: »Dass es sich bei den „Steeler Jungs“ nicht um eine harmlose Gruppe handelt, beweisen die neuerlichen Vorfälle abermals eindrücklich.“

Auch „Essen steht AUF“ war vor kurzem von den Einschüchterungsversuchen des „Fotografen“ betroffen, als er versuchte, bei unserem kommunalpolitischen Frühstück am 20. Januar die Teilnehmer durch die Fensterscheibe des Versammlungsraumes im Courage-Zentrum zu fotografieren.

Wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit den Antifaschisten von „Steele bleibt bunt“ und „Essen stellt sich quer“ und fordern ein konsequentes Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die braunen Umtriebe.

Wir rufen dazu auf, sich an der nächsten Aktion von „Steele bleibt bunt“ zahlreich zu beteiligen. Sie findet statt am Donnerstag, den 4. April 2019 um 17:30 Uhr in der Dreiringstraße Ecke Bochumer Straße (Sparda-Bank)

Autor:

Bodo Urbat aus Essen-Nord

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