Samstag 29. Mai 2021 von 11 bis 13 Uhr auf dem Forumsplatz in Altenessen
„Tribunale Hospitale“ für eine allseitige Gesundheitsversorgung im Essener Norden

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Am 29. Mai findet auf dem Forumsplatz in Altenessen (gegenüber dem Alleecenter) von 11 bis 13 Uhr das „Tribunale Hospitale“ statt, zu dem Vertreter von Contilia, der Stadtspitze und aus den Gesundheitsministerien der Bundes- und Landesregierung eingeladen werden. Bürger bereiten eine Anklageschrift vor. Krankenhausmitarbeiter, Anwohner, Patienten, Hausärzte usw. sind aufgerufen, Zeugenaussagen vorzutragen oder schriftlich vorzubereiten, was die Schließungen für sie bedeuten und welche Forderungen sie haben. Die Bürgerversammlung wird vor Ort ihr Urteil fällen und einen Forderungskatalog verabschieden.

„Der ungebrochene Protest gegen die Krankenhausschließungen und Einsatz für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung mit einer stationären Grund- und Notfallversorgung im Essener Norden zeigt Wirkung“, stellt Hartwig Mau, Anmelder von drei erfolgreichen Protestaktionen fest.
„Die Stadtspitze und Contilia sahen sich gezwungen, in ihr neues Konzept für die Standorte Marienhospital und St. Vincenz teilstationäre Möglichkeiten aufzunehmen. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden. Immer mehr Menschen wollen sich aktiv einbringen, dass wenigstens ein Mindestmaß an stationärer Grundversorgung und eine Notfallambulanz eingerichtet wird.“
In Leserbriefen bekundeten Bürger, dass sie Krankenhausbetten benötigen und ein „Gesundheitskiosk“ an ihren Bedürfnissen vorbeigeht.

„Bei allen bisherigen Aktionen wurde deutlich, dass die Menschen in zunehmendem Maße die Ausrichtung des Gesundheitswesens auf Profitmaximierung nicht mehr mitmachen wollen“, so Mau. „Wir haben den Wunsch vieler Bürger aufgegriffen, dass die für die Krankenhausschließungen Verantwortlichen vor ihren Augen und Ohren Stellung nehmen und sie ihnen gerade im gebeutelten Essener Norden ihre konkreten Forderungen zur Gesundheitsversorgung sagen können. ‒ Natürlich unterstützen wir auch die Unterschriftensammlung des Bürgerentscheids, die den Willen für eine gute Krankenhausversorgung zum Ausdruck bringt. Doch hochverschuldete Kommunen haben so gut wie keinen Spielraum, und vor allem dürfen wir Gesundheitskonzerne, Bund und Land nicht aus der Pflicht nehmen.“ Hartwig Mau abschließend: „Wir sind sicher, dass dieses Tribunal den überparteilichen Zusammenschluss und Widerstand verbreitern und verstärken wird, entsprechend unserer Losung ‚Nur wer kämpft, kann gewinnen‘.“

Autor:

Bodo Urbat (Essen steht AUF) aus Essen-Nord

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