Barrierefreiheit und der städtische Bürgertreff Karnap
Vorschlag zur Namensfindung „Stadtteiltreff zu den Fünf Stufen“

Mittendrin in Karnap und kurz vor dem Zugang zum Markt der ehemalige Modellbauladen - hier noch mit der alten Werbung in Blau kann ein wichtiges Kommunaikationszentrum für den Stadtteil werden - leider werden dieses zentrum abe rnciht alle Interssierten erreichen. Zumindest aber die letzte verliebene Kneipe "Alt Karnap" im Stadtteil ist nach meiner Erinnerung zum Glück noch treppenlos betretbar - da muss mensch eben seine Entshciedunegn treffen.
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  • Mittendrin in Karnap und kurz vor dem Zugang zum Markt der ehemalige Modellbauladen - hier noch mit der alten Werbung in Blau kann ein wichtiges Kommunaikationszentrum für den Stadtteil werden - leider werden dieses zentrum abe rnciht alle Interssierten erreichen. Zumindest aber die letzte verliebene Kneipe "Alt Karnap" im Stadtteil ist nach meiner Erinnerung zum Glück noch treppenlos betretbar - da muss mensch eben seine Entshciedunegn treffen.
  • Foto: Walter Wandtke
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Es ist überaus begrüßenswert, wenn jetzt über die künftige städtische Mietnutzung als Bürgertreff wieder mehr Leben direkt an die Karnaper Strasse kommt. Die Hausnummer 100 ist ja bereits ein gutes Markenzeichen. Beim schon ausgerufenen Namenswettbewerb möchte ich vorschlagen: „Stadtteiltreff zu den Fünf Stufen“.
Es könnten ja 5 Stufen der Weissheit sein, tatsächlich sind es aber Steinstufen, die unterschiedliche Menschen sei es im Rollstuhl, mit dem Rollator oder auch Kinderwagen vor große Herausforderungen stellen werden, die kommunikativen Angebote des neuen Zentrums wahrzunehmen. Bei der erheblichen Anzahl leerstehender Ladenlokale im Stadtteil zeugt es von besonderer spezieller Auswahlbereitschaft, genau dieses Hochparterreladenlokal angemietet zu haben. Anscheinend ist das Essen aber normal, denn auch bei einem vergleichbaren Stadteilzentrum für Frohnhausen wurde ein nicht barrierefreies Ladenlokal zur künftigen Arbeit ausgwählt. Der mögliche Protest der Betroffenen wird sich nach einigen Monaten sicher verflüchtigen.

Sparkasse und U-Bahn - wenig für Mobilitätseingeschränkte

Schließlich ist Karnap seit Jahrzehnten auch daran gewöhnt, dass Schalterhalte und Geldautomat der Sparkasse nur über viele Stufen erreichbar sind ( wenn auch aktuell versprochen wurde, das zu ändern). Ebenso sind die U-Bahn-Hochbahnsteige "Arenbergstr." und "Alte Landstr." an einem Bahnsteigende nur über eine Treppe zu erreichen. Für mobiltätseingeschränkte Menschen bedeutet so etwas anstrengende Zusatzwege. Die oberirdischen U-Bahnhaltepunkte Heßlerstr. und II. Schichtstrasse in Altenessen zeigen aber, das unsere Ruhrbahn/ Stadt Essen eigentlich auch anders planen kann.
Aber vor über 20 Jahren beim U-Bahnbau der Nordstrecke wollte die Stadt mit dem Rampenverzicht in Karnap wohl etwas Geld sparen und dem Autoverkehr nicht zuviel Platz wegnehmen. Obwohl der Autoverkehr dort eiegntlich schon mit dem ersatzlosen Streichen der zwei früheren Strassenbahnhaltestellen "Nordsternstr." und "Sigambrerweg" auf der Nordstrecke doch recht freie Fahrt bekommen hatte.

Öffentliche Sitzungen der BV 5 im 1. Stock mit historischen Treppenhaus

Außerdem haben wir ja das Vorbild unserer Bezirksvertretung V, die in den letzten Jahren meistens im Aufzug freien ersten Stock der Bezirksverwaltungstelle im schönen alten Schulgebäude ihre öffentlichen Sitzungen abhält. Dort kann sie nicht von mobilitätseingeschränkten Personen behelligt zu werden. Hier allerdings hat die Coronakrise eine zeitleilige Veränderung gebracht - die jetzt in den großen zentralen ausgelagerten Sitzungen können zum Glück auch per Fahrstuhl erreicht werden. Pech haben jedoch diejenigen, die von Altenessen aus direkt mit der Strassenbahn zum Rathaus fahren wollen. Da scheitern Rollstuhlfaher*innen und manch andere jetzt und die nächsten Jahre noch daran, dass unsere Linie 108 nur mit Hochflurbahnen  fahrt. 
Direkte politische Öffentlichkeit und Partizipation für alle ist aktuell also nicht nur in Karnap, sondern im ganzen Bezirk V ein ungelöstes Problem - aber eigentlich keine unbezahlbare Zauberei - da sind sich zumindest die Grünen vor Ort sehr sicher.

Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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