Das große Bibbern - wie geht es weiter mit dem RWE-Spielplan?

Ihr Einfallsreichtum ist bei der Trainingsgestaltung gefragt: RWE-Trainer Waldemar Wrobel (rechts) und sein Assistent Michael Dier. Foto: Gohl
  • Ihr Einfallsreichtum ist bei der Trainingsgestaltung gefragt: RWE-Trainer Waldemar Wrobel (rechts) und sein Assistent Michael Dier. Foto: Gohl
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Eiszeit in der Regionalliga West: Nach der Partie in Elversberg fällt nun auch das RWE-Heimspiel gegen die TuS Koblenz den Minusgraden zum Opfer. Der Rasen im Georg-Melches-Stadion ist gefroren, an ein Spiel ist nicht zu denken.

„Schon im Training herrscht Gefahr durch die Plätze“, weiß Waldemar Wrobel. Sein Einfallsreichtum wird auf die Probe gestellt, wenn es darum geht, die Spannung im Team aufrechtzuerhalten, doch der Übungsleiter denkt gar nicht daran, sich zu beschweren: „Wir können zwar nur beschränkt trainieren. Aber das geht anderen Vereinen genauso.“ Zumindest den Vereinen, die über eine ähnliche Infrastruktur verfügen wie die Rot-Weissen an der Hafenstraße.

Gut möglich, dass die Essener wieder kurzfrisitig ein Testspiel bestreiten werden, wie schon nach der Elversberg-Absage gegen Aachen 1 1/2. „Man sucht immer nach Ausweichmöglichkeiten“, verrät Team-Manager Damian Jamro. Ein Testtermin ist bislang aber genauso wenig angesetzt wie die Nachhol­termine für die zwei entfallenen Begegnungen.

Es zeichnet sich ab: Die Rot-Weissen können sich auf mehrere englische Wochen einstellen. Der Niederrheinpokal geht erst in die Achtelfinalrunde, einen erfolgreichen Pokalverlauf vorausgesetzt, wären nach dem Spiel gegen Kray (Dienstag, 21. Februar) drei zusätzliche Begegnungen in den Spielplan zu integrieren. Und ob das nächste Auswärtsspiel in Verl (Samstag, 18. Februar, Stadion an der Poststraße) überhaupt stattfinden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls fraglich. Minustemperaturen oder Tauwetter: Beides wirkt sich wenig positiv auf die Bespielbarkeit der Regionalligaplätze aus.

Sollte die Partie in Verl doch angepfiffen werden, so weist Rot-Weiss Essen schon jetzt daraufhin, dass die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr nur bis Gütersloh möglich sein wird. „Verl und Gütersloh liegen in unterschiedlichen Verkehrsverbünden, daher gibt es keine direkte Buslinie“, klärt Jamro auf. Auch kann der Gastgeber aus Verl keinen Bustransfer anbieten: Die ansässigen Bus­unternehmen spielen nicht mehr mit, nachdem sich das Fehlverhalten auswärtiger Fans gehäuft hatte. Die RWE-Verantwortlichen versuchen nun, eine Lösung zu finden.

RWE kurz notiert

- Torwarttrainer Thorsten Albustin sucht eine neue Herausforderung und wird RWE zum Saisonende verlassen. Albustin war sechs Jahre an der Hafenstraße tätig, der Verein dankt ihm für seine Dienste.

- Sebastian Jansen und Adrian Schneider sind zurück im Training. Die Verteidiger durften je eine Halbzeit im Testspiel gegen Aachen ran, zudem sammelten sie Spielpraxis in der „Zwoten“.

- Die Ersatztorhüter Philipp Kunz und Robert Moewes sollen Wetttkampfpraxis erhalten. Kunz war für das Koblenz-Spiel vorgesehen.

Autor:

Patrick Torma aus Essen-Nord

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