„Wir sind aktuell die Unentschieden-Mannschaft“
Drei Fragen an Vogelheim-Trainer Sascha Hense

Der VSV will im Nordderby einen Sieg.
  • Der VSV will im Nordderby einen Sieg.
  • Foto: Gohl (Archiv)
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Am morgigen Sonntag steht für den Vogelheimer SV das Essener Nordderby an. Vor dem Heimspiel gegen die DjK Sportfreunde Katernberg spricht VSV-Linienchef Sascha Hense über die nun vier Spiele andauernde Unentschieden-Serie und das morgige Derby.

Herr Hense, wie bewerten Sie nach acht Spieltagen den Saisonstart Ihrer Mannschaft?

Hense: Wenn jedes Spiel bis zur 88. Minute gehen würde, wären wir Tabellenführer – sind wir aber leider nicht. Denn jedes Spiel geht ja bekanntlich 90, manchmal auch 95 Minuten. Das ist das Fazit. Die ganzen Unentschieden haben uns aktuell zurückgeworfen. Mit dem Verlauf der Saison hätte man eigentlich zufrieden sein können, bis natürlich auf die letzten vier Unentschieden. Das war natürlich nicht mehr so atemberaubend. Ich meine, klar du schießt auch wieder Tore, aber du bekommst dann auch wieder Gegentreffer.

Wie reagieren Sie auf die späten Ausgleichstreffer aus den letzten vier Spielen?

Hense: Wir haben jetzt schon in unterschiedlichen Formen reagiert. Wir haben in den Schlussminuten den Zement angerührt. Beispielsweise in den letzten fünf Minuten auf eine Fünferkette umgestellt. Da waren schon teilweise alle Spieler hinter dem Ball. Aber es ist natürlich immer unterschiedlich und basierend auf dem Spielverlauf. Es sind ja nicht immer die gleichen Situationen oder die gleichen Gegner. Manchmal hat der Gegner auch einfach Glück. Wenn ich jetzt den vergangenen Sonntag gegen TuSEM nehme: Ich glaube, ich kann von TuSEM keine wirklich gefährliche Torchance ausmachen, in der wir nachlässig waren. Mit der letzten Situation bringt TuSEM dann den Ball in den Sechzehner und der fällt einem ihrer Spieler auf den Kopf. Der trifft den Ball dann auch so gut, dass er damit unseren Torwart überlistet.
Wenn es ein Gegner verdient hat, dann war es von der Spielanlage her Werden-Heidhausen. Die haben ein Unentschieden verdient, aber da mussten wir eigentlich aus Cleverness den Sack zu machen, weil wir dreimal in Führung lagen. Das haben wir halt nicht gemacht. Fakt ist: Wir sind aktuell die Unentschieden-Mannschaft.

Morgen um 15.15 Uhr gastieren die Sportfreunde Katernberg am Lichtenhorst. Wie bewerten Sie den Gegner?

Hense: „Wie ich schon zum Anfang der Saison gesagt habe, bewerte ich Katernberg als starke Mannschaft. Ich bin mit Katernbergs Trainer Sascha Fischer schon viele Jahre befreundet und wir sagen unter uns: Das wird das Classico. Wir haben absoluten Respekt vor den Katernbergern und ich denke, das beruht auf Gegenseitigkeit. Das wird schon ein ganz anderes Spiel werden, als die vergangenen Partien. Katernberg hat eine enorme Qualität, obwohl sie personell aufgrund von Verletzungen dezimiert sind. Trotz dessen erwarte ich auf unserem Platz eine schlagkräftige Elf aus Katernberg.
Autor: Philipp Steinbrink

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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