Schocktherapie für Berlin - Alles zum DFB-Pokalspiel RWE - Hertha

Auf wenn es am Ende 0:2 stand: Die geschlossene Mannschaftsleistung gegen Lotte macht Mut für die nächsten Ligaeinsätze. Vorher geht‘s aber gegen die alte Dame Hertha aus Berlin. Foto: Gohl
  • Auf wenn es am Ende 0:2 stand: Die geschlossene Mannschaftsleistung gegen Lotte macht Mut für die nächsten Ligaeinsätze. Vorher geht‘s aber gegen die alte Dame Hertha aus Berlin. Foto: Gohl
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Die Negativserie von fünf Niederlagen in den letzten sechs Ligaspielen mag die Vorfreude auf den Pokalschlager gegen Hertha BSC Berlin getrübt haben. Doch die Rot-Weissen wollen die Gedanken an diese Durststrecke heute (ab 19 Uhr) beiseite schieben.

„Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass die Jungs an diese Niederlagen denken, wenn sie um 19 Uhr ins Stadion einlaufen“, ist Trainer Waldemar Wrobel im Vorfeld der zweiten Pokalrunde überzeugt. „Wenn wir verlieren, dann sind nicht die letzten Spiele ausschlaggebend.“

Dass die Bergeborbecker am heutigen Mittwochabend den Kürzeren ziehen, ist unter normalen Bedingungen zu erwarten. „Wenn Berlin alles abruft, könnte es relativ deutlich werden“, weiß Wrobel, der, wie gehabt, weiter auf seine gestandenen Innnenverteidiger Sebastian Jansen, Maik Rodenberg und Vincent Wagner, entscheidender Elfmeterschütze beim 6:5-Erstrundenerfolg über Union Berlin, verzichten muss.Dirk Jasmund und Thomas Denker könnten, wie gegen Lotte, in die Bresche springen.

Gegen den Bundesligisten werden aber alle zehn Feldspieler in der Defensive gefordert sein. Über das Zuziehen der Spielräume soll die Mannschaft die Spielfreude des Gegners hemmen, wohl wissend, dass sie über Kampf und Leidenschaft früh das Publikum auf ihre Seite ziehen kann. Der Mythos Hafenstraße und der morbide Charme des Georg-Melches-Stadion könnten das Zünglein an der Waage sein, sollten die Berliner in eine gewisse Lethargie verfallen. „ Die Berliner bekommen einen Schock, wenn sie die Modalitäten in unserem Kabinentrakt sehen“, meint der Übungsleiter etwas überspitzt. Dennoch: „Sollte der Gegner glauben, er könnte das hier an der Hafenstraße locker auf einer Backe durchbringen, kommt uns das gelegen. Dann werden wir da sein!“

RWE - Kurz notiert:

Volles Haus?

Seit Montag wurde das Georg-Melches-Stadion für die TV-Übertragung hergerichtet, heute steht der logistische Ernstfall bevor, 800 Berliner, die per Sonderzug anreisen, zur Hafenstraße zu lotsen. 1.800 Karten wurden insgesamt in der Hauptstadt abgesetzt. Ein kleines Restkontingent für Gäste ist an der Stadionkasse erhältlich. Steh- und Sitzplatzbereich für die Heimfans sind seit Wochen ausverkauft. Das Fassungsvermögen der Ruine GMS beträgt 14.500 Zuschauer.

Knallkörper-Wurf: Ordner wohlauf

Der in dem Spiel RWE gegen Lotte durch einen Knallkörper verletzte Ordner ist wohl auf. Noch während des Spiels wurden zwei Tatverdächtige ausgemacht und von der Polizei abgeführt. Sollte sich der Tatverdacht bestätigten, steht ein Strafverfahren bevor. Ob der Verein mit Sanktionen seitens des Verbandes rechnen muss, bleibt abzuwarten. Noch ist keine Post des DFB an der Hafenstraße eingetrudelt.

Ex-RWEler kehrt zurück

Hertha-Angreifer Pierre-Michel Lasogga hat eine rot-weisse Vergangenheit. Der 19-jährige gebürtige Gladbecker spielte in der C-Jugend der Essener. Über Wattenscheid, Wolfsburg, Bayer Leverkusen landete er schließlich bei der Hertha, für die er in 33 Bundesliga-spielen 16 Tore erzielte.

Zweitrundenfluch für Hertha BSC?

In den letzten vier Jahren war für die Hauptstädter immer in der zweiten Runde Schluss. TuS Koblenz, TSV 1860 München, Borussia Dortmund und Wuppertaler SV hießen die Gegner.

Berlin fast in Bestbesetzung

Während sich die Rot-Weissen mit Verletzungssorgen herumplagen, gehen die Berliner beinahe sorgenfrei in die Partie. Einzig Offensivkraft Raffael muss wegen einer Rotsperre aus der Pokalsaison 2010/11 passen.

Autor:

Patrick Torma aus Essen-Nord

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