Schonnebeck an der Spitze nach 4:2-Sieg gegen Speldorf

Abklatschen der Schonnebecker: Der SVS erklomm nach dem Sieg über Speldorf die Tabellenspitze.
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Wachablösung in der Oberliga: Am 31. Spieltag erklomm die SVS den ersten Tabellenplatz durch einen Sieg gegen Speldorf. Bezirksligist Vogelheim musste am Sonntag eine empfindliche Niederlage hinnehmen.

Text von Philipp Steinbrink

Bereits am vergangenen Samstag empfing die SpVg Schonnebeck den VfB Speldorf am heimischen „Schetters Busch“. Beide Kontrahenten warteten nicht, bis alle Gäste zu Ihren Plätzen gefunden hatten: Bereits nach fünf Minuten jubelten die Heimfans: Nach einem Foul von Ryota Nakaoka an Marius Müller verwandelte Georgios Ketsatis den fälligen Strafstoß und brachte sein Team mit 1:0 in Führung (5.). Fünf Zeigerumdrehungen später verwandelte Kevin Barra eine Hereingabe von Tarkan Yerek zum Blitz-2:0 (10.). Der Tabellenzwölfte aus Mülheim reagierte gelassen und erzielte im Gegenzug den 1:2-Anschlusstreffer. Maximilian Heckhoffs Treffer aus der elften Spielminute sollte das Ende einer turbulenten Auftaktphase bedeuten und zugleich den Halbzeitstand markieren. Sehr zum Missfallen von SVS Trainer Dirk Tönnies: „Nach dem 2:1 haben wir den Faden verloren. Wir sind nicht mehr in unsere Abläufe kommen“.
Bis in die 77. Minute sollte die knappe 2:1-Führung der Hausherren Bestand haben. Dann war es wieder Ketsatis, der diesmal nach einer Ecke am höchsten stieg und zum 3:1 einnickte (77.). In der 81. Minute wurde Essens Flügelflitzer Timo Patelschick im Speldorfer Strafraum unsanft und regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß versenkte wieder Ketsatis in den Maschen (81.). In der Schlussminute korrigierte der eingewechselte Mülheimer Esad Morina das Ergebnis zum 2:4-Endstand (90.). Aufstiegsrivale Straelen verlor am Sonntag sein Auswärtsspiel gegen Homberg 0:3.
Durch den 4:2-Sieg klettert die SpVg Schonnebeck drei Spieltage vor Saisonende auf den ersten Tabellenrang. Am Muttertag (13. Mai) empfangen die Schwalbenträger TuRU Düsseldorf am heimischen „Schetters Busch“.

Vogelheim muss 2. Platz räumen: Am Vogelheimer „Lichtenhorst“ fuhr der VSV eine bittere Heimniederlage ein. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, wurde Sascha Neue in der 50. Spielminute mit der Ampelkarte vom Platz gestellt. Die Überzahlsituation nutzte Adler Union Frintrop und schoss vier Tore (67., 81., 90+2 u. 90.+5), die der Vogelheimer SV nicht beantworten konnte. Die Heimniederlage wirkt sich auf den Dreikampf um die Meisterschaft aus: Genc Osman führt nach dem 31. Spieltag die Tabelle weiterhin an. Den zweiten Tabellenrang, der zur Relegation zum Landesligaaufstieg berechtigt, muss die Hense-Elf aufgeben. Hier steht nun Aufsteiger Blau-Gelb Überruhr. Der Abstand zwischen Überruhr und Vogelheim beträgt einen Zähler. Am kommenden Sonntag (13. Mai) reist der Vogelheimer SV zu Blau-Weiss Mintard an die Ruhrauen.

Autor:

Lokalkompass Essen-Nord aus Essen-Nord

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