Infotafeln an den Fahrradtrassen: Polizei wirbt für mehr Rücksicht

Bei der gemeinsamen Nutzung von Geh- und Radwegen, abseits von Straßen, sind Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern oder Skatern oft an der Tagesordnung.
  • Bei der gemeinsamen Nutzung von Geh- und Radwegen, abseits von Straßen, sind Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern oder Skatern oft an der Tagesordnung.
  • Foto: Polizei Essen
  • hochgeladen von Annette Schröder

In letzter Zeit kam es immer mal wieder zu kleineren oder größeren Problemen zwischen Fußgängern, Radfahrern oder auch Skatern auf Geh- und Radwegen. "Konflikte sind hier oft an der Tagesordnung. Gerade bei schönem Wetter treffen viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer aufeinander", so die Polizei Essen.

Mit der Kampagne "Gemeinsam mit Rücksicht" möchte die Polizei zusammen mit der Stadt Essen, der Verkehrswacht und dem ADFC auf Problemsituationen zwischen den Nutzern aufmerksam machen und für mehr Rücksichtnahme werben. Hierfür stehen seit heute die ersten Bildtafeln mit Comics an den Trassen in Essen.

Mit einem Augenzwinkern sensibilisieren

Insgesamt sollen dreizehn Infotafeln in den kommenden Wochen an stark genutzten Wegen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Auf den Tafeln werden Konflikte mittels Comiczeichnungen dargestellt. Sie sollen mit einem Augenzwinkern sensibilisieren und zum Nachdenken anregen, anstatt mit dem "erhobenen Zeigefinger" in Form von Ver- oder Geboten zu arbeiten. Mehr Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme bei Radfahrer und Fußgänger schaffen letztlich mehr Freude und alle kommen besser und sicherer voran.

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