Klappt das Modell "Pick-up", bei dem es Geld und Bier für Arbeit gibt?

An der Universität Essen wird am 7. Januar diskutiert.

Das Konzept ist einzigartig und wird heftig diskutiert. Bei „Pick -up“ – einem Modellprojekt der Suchthilfe Essen – bekommen Abhängige nicht nur 1,25 Euro pro Stunde sondern auch Bier für ihre Arbeit.

Sechs Teilnehmer machen seit Anfang Oktober mit und säubern die Innenstadt. Nun soll eine Podiumsdiskussion zeigen, wie die ersten Wochen waren: am 7. Januar ab 18 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Duisburg-Essen (UDE) an der Universitätsstraße (nahe Gladbecker Straße).
„Die Idee, Angebote für chronisch Mehrfachabhängige mit Arbeitsmaßnahmen zu verknüpfen, ist bislang in der sozialen Hilfelandschaft einzigartig“, heißt es seitens der Suchthilfe.

Seit Oktober in der Essener Innenstadt

Entsprechend viele drogen-, sozial- und ordnungspolitische Fragen kommen auf: Kann man die Teilnehmer mit ihren Suchtmitteln entlohnen? Wie passen hier Ordnungspolitik und Sozialarbeit zusammen? Wer profitiert wirklich von diesem Hilfsangebot?
In den Medien wurde darüber bereits viel gesprochen. Nun lädt das Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der UDE zu der öffentlichen Diskussion ein, die sich an Fachleute, Studierende, Lehrende und Interessierte richtet.
Auf dem Podium sitzen Oliver Balgar (Suchthilfe Essen), Sozialdezernent Peter Renzel, Prof. Dr. Jan Wehrheim (UDE) und Prof. Dr. Holger Ziegler (Uni Bielefeld). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Fabian Kessl, Geschäftsführender Direktor des Instituts.

Autor:

Lokalkompass Essen-Nord aus Essen-Nord

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