Tödlicher Unfall in Katernberg: Mutter und Kind von Müllwagen erfasst

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Dramatische Szenen am Mittwochmorgen, 4. Juli, auf der Stauderstraße in Katernberg. Eine Mutter will zusammen mit ihrer kleinen Tochter die Stauderstraße überqueren, als beide von einem Müllwagen erfasst werden. Das Kind überlebt, die Mutter verstirbt noch am Unfallort.

Im Einmündungsbereich Stauderstraße/Joseph-Hoeren-Straße wollte die 31-jährige gemeinsam mit ihrer 7-jährigen Tochter die Stauderstraße überqueren. Ein Containerfahrzeug der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE), als Linksabbieger von der Joseph-Hoeren-Straße kommend, erfasste die beiden.

Vor Ort gaben Zeugen an, dass die Mutter augenscheinlich kurz vor dem Zusammenstoß geistesgegenwärtig ihr Kind auf den Gehweg stieß und dadurch möglicherweise schlimmere Verletzungen verhindern konnte. 

Mutter geriet unter den LKW

Das Kind wurde dennoch schwer verletzt, die Mutter geriet unter den LKW. Einsatzkräfte der Feuerwehr hoben das 16-Tonnen-Fahrgestell mit hydraulischem Gerät an, um die Frau zu befreien. Sie verstarb noch am Unfallort.

Das Mädchen musste nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Fahrer des LKW erlitt einen Schock, auch er kam ins Krankenhaus. Selbst die Augenzeugen des Unfalls erlitten einen schweren Schock. Notfallseelensorger wurden alarmiert und kümmerten sich um die Beteiligten. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten Beamte den Bereich großräumig. 

Oberbürgermeister zeigt sich betroffen

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen zeigte sich betroffen. "Der Unfall heute Morgen ist ein schreckliches Unglück. Die Familie und Betroffene werden zurzeit seelsorgerisch versorgt. Meine Anteilnahme gilt der Familie und den Angehörigen."

EBE reagiert mit Statement auf den schlimmen Unfall

In einer Pressemitteilung der Entsorgungsbetriebe heißt es: "Die Geschäftsführung und die gesamte Belegschaft der Entsorgungsbetriebe Essen sind zutiefst betroffen von diesem tragischen Ereignis. Ein Unfall mit Todesfolge ist das Schlimmste, was im Verkehrsalltag passieren kann.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten der betroffenen Familie. Seitens der Entsorgungsbetriebe besteht ein großes Verantwortungsgefühl und die unbedingte Bereitschaft, der Familie intensive Unterstützung zukommen zu lassen - sofern es von der Familie aus gewünscht ist.
Der Fahrer des Unfallwagens steht unter Schock. Auch ihm und weiteren Kollegen, die die dramatischen Ereignisse vor Ort miterleben mussten, gelten unsere Gedanken."

Die Polizei ermittelt

Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ermittelt nun die Polizei mit Unterstützung eines Sachverständigen. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und etwas zur Laufrichtung der Fußgängerinnen oder zur Ampelschaltung kurz vor dem Unfall sagen können werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 3 unter der Rufnummer 0201/829-0 zu melden.

Symbolbild
Autor:

Lokalkompass Essen-Nord aus Essen-Nord

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