Mit bunten Steinen Freude schenken
Die "Karnaper Kiesel #KAKI" machen die Welt bunt!

#KAKI - Wir machen die Welt bunt
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  • #KAKI - Wir machen die Welt bunt
  • Foto: Kiesel: Mone Stodiek (Carnap Art)
  • hochgeladen von Simone Stodiek

Ein Trend aus Amerika hat auch Deutschland erreicht. In fast jeder Region gibt es Personen und Gruppen, die Kiesel und Steine bemalen. Diese werden dann einfach irgendwo abgelegt und warten darauf, von jemandem gefunden zu werden, um ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ob man den gefundenen Kiesel dann weiter auslegt oder behält, ist jedem selbst überlassen.
Die größte Gruppe sind die "Küstensteine" mit fast 30 000 Mitgliedern und die "Elbstones" mit fast 25 000 Mitgliedern. Im Ruhrgebiet (Essen) gibt es die "Pottsteine" und die "Ruhrpottsteine" mit tausenden von Mitmalern sowie unzählige Untergruppen der jeweiligen Städte oder Stadtteile. Es gibt auch eine Auflistung aller bekannter Steinegruppen in Deutschland.

Essen-Karnap hat eine eigene Gruppe. Die Facebook-Gruppe "Karnaper Kiesel #KAKI" wurde von Märchen Marie am 23. Juli 2019 gegründet. Administratoren sind Märchen Marie und Mone Stodiek (Carnap Art).
Hier werden nicht nur Beiträge gepostet, sondern Menschen mit Freude am Malen zusammengebracht. Andrea L. und Märchen Marie gehen in Kitas, das Altenzentrum oder betreuen mit Mone Stodiek den KAKI-Stammtisch beim Treffpunkt Karnap, der jeden zweiten Samstag im Monat stattfindet. Dank vieler Spenden, unter anderem von Dirk Heidenblut (MdB), können Materialien gestellt werden.
So mancher "#KAKI" landet an seltsamen Orten. Einige sind in Berlin, Stockholm und weiteren Städten. Die bisher seltsamste Reise machte ein Kiesel von "Carnap TIPTOP": Er reiste nach Prypjat. Das ist eine sogenannte Geisterstadt in der Nähe von Tschernobyl. Tatsächlich wurde er auch dort von Oxana K.  gefunden. Sie schrieb: "PRIPYAT. Chernobyl exclusion zone. Это мой Рай." (übersetzt: "PRIPYAT. Ausschlusszone von Tschernobyl. Das ist mein Paradies.").
Ein weiterer Karnaper Kiesel mit einer Friedenstaube als Motiv fand seinen Weg nach Danzig. Aufgelesen hat ihn Ruth Q. . Sie schrieb: "Found today in Gdansk, will take it back to England on Friday and rigide! Thank you!", (übersetzt: "Gefunden heute in Danzig, werde ihn am Freitag nach England zurückbringen und verstecken! Danke.") ... auf dass der Frieden um die Welt geht.
Übrigens: Der Stein der Weisen wurde in Karnap geschaffen und auch gefunden - er gilt seitdem als verschollen. 

Also: Augen auf beim Spaziergang! Vielleicht wird man demnächst dabei ja "steinreich"!

Autor:

Simone Stodiek aus Essen-Nord

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