Weltweit größte Anlage ihrer Art entsteht an der Emscher
Emschergenossenschaft baut solarthermische Klärschlammtrocknung an der B224

Prof. Dr. Torsten Frehmann, Betriebsmanager Mittlere Emscher, Projektleiter Peter Reese, Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und Dr. Emanuel Grün, Technik-Vorstand der Emschergenossenschaft (v.l.), bei der Besichtigung der weltweit größten solarthermische Klärschlammtrocknung (STT), die aktuell an der B224 entsteht.
  • Prof. Dr. Torsten Frehmann, Betriebsmanager Mittlere Emscher, Projektleiter Peter Reese, Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und Dr. Emanuel Grün, Technik-Vorstand der Emschergenossenschaft (v.l.), bei der Besichtigung der weltweit größten solarthermische Klärschlammtrocknung (STT), die aktuell an der B224 entsteht.
  • Foto: Anne-Kathrin Lappe / EGLV
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Die vermeintlichen „Gewächshäuser“ sind von der B224 im Grenzgebiet zwischen Essen und Bottrop bereits deutlich zu sehen: Dort entstehen jedoch keine neuen Tomaten- oder Tulpenhäuser – vielmehr baut die Emschergenossenschaft aktuell auf dem Gelände ihrer Kläranlage auf einer Fläche von zirka 61.000 Quadratmetern die weltweit größte solarthermische Klärschlammtrocknung (STT).

„Die STT ist ein Bestandteil des Gesamtpakets 'Hybridkraftwerk Emscher', unsere erste energieautarke Großkläranlage. Die neue Anlage wird erheblich zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen und den Stand der Klärschlammentsorgung in Deutschland maßgeblich weiterentwickeln“, hebt Dr. Emanuel Grün, Technik-Vorstand der Emschergenossenschaft, hervor.

32 Trocknungshallen mit einer Netto-Trockenfläche von 40.000 Quadratmetern entstehen aktuell bis Ende des Jahres. Der nachhaltige Umgang mit anfallendem Klärschlamm ist enorm wichtig für die klimaschonende Energiegewinnung, außerdem enthält der Schlamm auch wertvolle Ressourcen, die man mittelfristig weiternutzen kann. „Bislang müssen dem Klärschlamm, der vor Ort thermisch verwertet wird, jährlich 20.000 Tonnen Kohle zugesetzt werden, um einen ausreichenden Brennwert zu erreichen. Dieser Schritt entfällt in Zukunft, der Klärschlamm wird in den 'Gewächshäuser' mittels Sonnen- und Abwärmeenergie getrocknet“, erzählt Grün weiter.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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