Kyrill: Schon zehn Jahre her

Das war "Ela" im Jahr 2014. Der verheerende Wintersturm "Kyrill" ist tatsächlich schon zehn Jahre her. | Foto: Archivbild/Gohl
  • Das war "Ela" im Jahr 2014. Der verheerende Wintersturm "Kyrill" ist tatsächlich schon zehn Jahre her.
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Wenn ich Sie jetzt fragen würde, wo Sie am 9. November 1989 waren, als die Mauer fiel, wüssten Sie das sicher noch. Gleiches gilt für den 11. September 2001, als die Anschläge auf das World Trade Center in New York die Welt in Schockstarre versetzten. Bestimmte Daten, bestimmte Ereignisse haben sich in unserem Gehirn förmlich eingebrannt.

Doch erinnern Sie sich noch an die Nacht vor zehn Jahren vom 18. auf den 19. Januar 2007? Nicht? Der Orkan Kyrill fegte damals über Deutschland und hinterließ auch in Essen ein Bild der Verwüstung. Orkanböen von bis zu 225 km/h deckten Dächer ab, entwurzelten Bäume, der Essener Bahnhof war gesperrt, es gab allein in NRW sechs Todesopfer.
Kyrill hat in NRW Schäden verursacht, die in unseren Wäldern auch zehn Jahre später noch deutlich zu erkennen sind. Noch monatelang durften viele Waldabschnitte nicht betreten werden. "Ela" hat Pfingsten 2014 dann noch eine Schippe draufgelegt, aber von dem Wintersturm Kyrill weiß ich noch, dass mir erst danach klar wurde, dass in praktisch jeder Straße in meiner Umgebung Bäume stehen, die ich vorher gar nicht wahrgenommen hatte.
Wissen Sie noch, wie Sie Kyrill erlebt haben? Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit uns. Hier auf Lokalkompass.de oder in unserer Facebookgruppe "Lokalkompass Essen".

Autor:

Annette Schröder aus Bochum

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