Bürgerschaft trifft Blatter

Bürgerschaft trifft Blatter (von links): Fred van Führen (Bürgerschaft), Joseph Blatter (FIFA), Prof. Dr. Jürgen Gramke (INEA), Jürgen Gentzmer, Ulrich Matenar und Wolfgang Rüskamp (alle Bürgerschaft Kupferdreh). Foto JVF
  • Bürgerschaft trifft Blatter (von links): Fred van Führen (Bürgerschaft), Joseph Blatter (FIFA), Prof. Dr. Jürgen Gramke (INEA), Jürgen Gentzmer, Ulrich Matenar und Wolfgang Rüskamp (alle Bürgerschaft Kupferdreh). Foto JVF
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Am Freitag war FIFA-Boss Joseph Blatter zu Gast in Mönchengladbach, um über die soziale Verantwortung des Sports zu sprechen. Das Institute for European Affairs (INEA) und sein Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Gramke lud den Vorstand der Bürgerschaft Kupferdreh zu der gemeinsamen Veranstaltung von INEA und dem Initiativkreis Mönchengladbach ein. In seiner Rede ging Blatter zunächst auf die soziale Verantwortung des Sport im Allgemeinen und natürlich der Fifa im Besonderen ein. Dabei wies der 77jährige auf die verbindende Funktion seines Sports im Kleinen – 11 Freunde auf dem Platz – und die Völker verbindende im globalen Umfeld hin. Fußball wird gespielt überall auf der Welt, mit rund 300 Millionen aktiv Beteiligten auf und neben dem Fußballplatz. Diese soziale Verantwortung nimmt die Fifa nicht nur durch im Hinblick darauf aufgestellten Statuten wahr, sondern auch durch verschiedenste soziale Projekte. Blatter zeigte jedoch auch die Grenzen eines Weltverbandes auf, die da zu finden sind, wo diese durch Gesetze eines Landes oder kulturelle Gegebenheiten gesetzt werden. In diesem Kontext ging der Schweizer auch auf die Vergabe der WM nach Qatar ein, verurteilte in aller Deutlichkeit die Menschenrechtsverstöße und stellte dar, dass der Fifa hier eben solche Grenzen der Einflussnahme gesetzt sind. Auffällig war immer wieder, wie leidenschaftlich Blatter wurde, wenn seine Ausführungen ganz nah an das Fußballspiel an sich heranreichten. Im Anschluss an seinen interessanten Vortrag sprach der Fifa-Boss auf dem Podium mit Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Vorstandsmitglieder der Bürgerschaft Kupferdreh noch Gelegenheit, mit Joseph Blatter zu sprechen. Der Fifa-Spitzenfunktionär zeigte sich sehr gut informiert über den Kupferdreher Bürgerverein und äußerte seine Anerkennung über das ehrenamtliche Engagement der Aktiven, festgemacht an dem Beispiel des „runden Tisches“ rund um das Asylthema in Kupferdreh. Hier wie auch im Fußball und eigentlich überall kann man nur auf der Basis eines ehrenamtlichen Engagements etwas bewegen

www.buergerschaft-kupferdreh.de

Autor:

Fred van Führen aus Essen-Ruhr

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