Jahresempfang der Bürgerschaft Kupferdreh

Jenny van Führen, Bürgermeister Franz-Josef Britz, Laudator Prof. Dr. Jürgen Gramke, Norbert Mehring (Überruhrer Bürgerschaft) und Wolfgang Rüskamp (Vorsitzender der Bürgerschaft Kupferdreh, von links) gratulieren Nina Rueber (2. v.r.) zur Josef-Götte-Medaille.
  • Jenny van Führen, Bürgermeister Franz-Josef Britz, Laudator Prof. Dr. Jürgen Gramke, Norbert Mehring (Überruhrer Bürgerschaft) und Wolfgang Rüskamp (Vorsitzender der Bürgerschaft Kupferdreh, von links) gratulieren Nina Rueber (2. v.r.) zur Josef-Götte-Medaille.
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Götte-Medaille für die „Frau mit dem Helfersyndrom“

Auch in diesem Jahr begrüßte Wolfgang Rüskamp (Vorsitzender), zahlreiche Gäste beim Jahresempfang der Bürgerschaft Kupferdreh in Jugendstilsaal Preute. Die Grüße der Stadt überbrachte Bürgermeister Franz Josef Britz, der in seiner Ansprache auch auf den „runden Tisch“ und den vorbildlichen Umgang mit der Flüchtlingsthematik in Kupferdreh einging. Rüskamp nahm das Thema gleich auf und erläuterte die Aktivitäten der Bürgerschaft und ihrer zahlreichen ehrenamtlichen Helfer im Flüchtlingsheim Dilldorfschule. Um das alles finanzieren zu können benötigt die Bürgerschaft weiterhin Geld- oder Sachspenden (Kontonummer siehe unten). Nach den Ausführungen des Bürgerschafts-Vorsitzenden
gab Vorstandsmitglied Fred van Führen den Gästen mit seinem Jahresrückblick einen Überblick über das umfang- und abwechslungsreiche Angebot der Bürgerschaft für die Menschen in Kupferdreh und Umgebung. Gastredner der Bürgerschaft war in diesem Jahr RWE-Boss Dr. Michael Welling. Zwischen Bürgerschaft und Rot Weiss Essen hat sich nach der hervorragenden Zusammenarbeit beim Malwettbewerb für die Kupferdreher Grundschulkinder eine umfassende Partnerschaft entwickelt. Im Rahmen seiner Rede ging Welling nach der Vorstellung des Fußballclubs aus dem Norden auch auf verschiedene Projekte ein, die RWE und Bürgerschaft derzeit planen. Neben verschiedenen Aktivitäten mit der Bürgerschaft direkt geht es dabei auch um Projekte mit den Grundschulen und der SG Kupferdreh-Byfang. Weiter stellte Welling das soziale Engagement seines Klubs vor. Nachdem der Spielmannszug Glück Auf, in diesem Jahr zuständig für die musikalische Begleitung des Empfanges, den RWE-Boss mit der RWE-Hymne begrüßt hatte, lud Welling die jungen Musiker unter tosendem Applaus spontan zu einem Heimspiel seiner Mannschaft ein. Auf den nächsten Programmpunkt hatten viele Gäste schon gewartet, denn im Rahmen ihres Jahresempfanges verleiht die Bürgerschaft Kupferdreh traditionell die Josef-Götte-Medaille für Menschen von der Ruhrhalbinsel, die sich durch ein außerordentliches soziales Engagement außerhalb von Vereinen oder Institution auszeichnen. Prof. Dr. Jürgen Gramke, der Vorsitzende des Kuratoriums der Bürgerschaft, ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die Laudatio zu halten. Zunächst ging Gramke auf den immer mehr vorherrschenden Egoismus ein, der sich etwa zeigt, wenn sich Anwohner über Kinderlärm beschweren oder zwar die Energiewende einfordern, das Windrad jedoch nicht in der Nähe haben wollen. Die Menschen, die von der Bürgerschaft Kupferdreh ausgezeichnet werden, zeichnen ein genau gegenteiliges Bild. Sie engagieren sich nicht aus Eigennutz, was ja durchaus nicht selten vorkommt, sondern selbstlos für eine gute Sache – oder gleich für mehrere. In diesem Jahr fiel die Entscheidung der Jury, bestehend aus Vertretern der Stadtteile auf der Ruhrhalbinsel, auf eine Kupferdreherin. Die Bürgerschaft zeichnete Nina Rüber für ihr vielfältiges soziales Engagement aus. Ausschlaggebend für die Jury war neben anderen Gesichtspunkten insbesondere ihr Einsatz für sterbenskranke Kinder und – was auch notwendig ist und oft übersehen wird – für deren Geschwister. Die Kupferdreher Lehrerin engagiert sich für das ambulante Kinderhospiz in Recklinghausen genau so wie für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Essen. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten näht die Mutter von zwei Kindern bunte Kathetertäschchen für die krebskranken Kinder. Warum sie das alles tut erklärt die „Frau mit dem Helfersyndrom“, wie sie sich selbst bezeichnet, ganz bescheiden: „Ich habe doch zwei gesunde Kinder.“

Sorry, hier noch die Spendenkontonummer:

Konto 192 250 900
BLZ 36060488 GENO BANK ESSEN eG
bzw.
IBAN DE53360604880192250900
BIC GENODEM1GBE

Viele Grüße

Fred van Führen

www.buergerschaft-kupferdreh.de

Autor:

Fred van Führen aus Essen-Ruhr

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