Wir Försterkinder aus Überruhr: Buchvorstellung beim Pfadfinderstamm Eberhard Wittgen

Der Autor und sein Publikum: Vor der Lesung versammelten sich die jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zum Gruppenbild mit dem Autor Gerd Tersluisen. Foto: Olaf Eybe.
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  • Der Autor und sein Publikum: Vor der Lesung versammelten sich die jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zum Gruppenbild mit dem Autor Gerd Tersluisen. Foto: Olaf Eybe.
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Anfang März hatte der Pfadfinderstamm Eberhard Wittgen Besuch von einem Kinderbuchautor. Gerd Tersluisen aus Gladbeck stellte Kindern des Pfadfinderstammes aus Essen-Überruhr sein Buch „Die Försterkinder aus dem Ruhrgebiet“ vor. Zu seiner Lesung hatte er nicht nur das Buch mitgebracht, sondern zeigte den neugierigen Zuhörern auch ausgestopfte Tiere, Abwurfstangen von Hirschen und imitierte gemeinsam mit ihnen viele Tierstimmen.

Lena, Lars und Max, die Försterkinder aus dem Ruhrgebiet, erleben in dem reichbebilderten Buch für Grundschulkinder viele spannende und lustige Geschichten in der Natur. Den drei Kindern begegnen: Junghäschen im Garten, ein Geist im Geräteschuppen, Jungfüchse am Fuchsbau, ein unheimlicher Bussard und ein Marder auf dem Dachboden. Die drei helfen, Umweltsünder zu fassen, sind die Helden bei einem Waldbrand und fangen Satteldiebe auf einem Reiterhof.

Bewahrung der Schöpfung

„So ganz nebenbei erfahren die Kinder dabei viel Wissenswertes über die Natur. Das passt natürlich fantastisch zu unserer Pfadfinderarbeit, bei der die Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt steht“, freut sich Olaf Eybe, Stammesleitung.
„Wenn wir uns alle ein wenig bemühen, die Natur wahr- und vor allem ernst zu nehmen, dann werden die Bäche klarer, die Wiesen bunter, Luft und Wasser wieder sauberer. Unser Einsatz für die Natur sorgt dafür, dass Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum behalten und auch in Zukunft alle Menschen mit ihrer Anwesenheit erfreuen. Euch Kindern gehört die Zukunft“, spricht Gerd Tersluisen nicht nur seinen jungen Zuhörerinnen und Zuhörer an.

Der Autor kannte die Bedürfnisse seiner Zielgruppe ganz genau, deshalb unterbrach er die Lesung von Zeit zu Zeit und fragte die Besucher nach ihren Naturerlebnissen. Gemeinsam wurden Vogelstimmen imitiert. Ein Höhepunkt der Lesung war sicherlich erreicht, als Kinder und Autor gemeinsam Hirschen in der Brunft nacheiferten und durch das Stephanus Gemeindezentrum die lauten Rufe von röhrenden Hirschen zu hören waren.

„Die Lesung passt ideal in unser Gesamtkonzept. Auch in Zukunft werden wir uns viel mit Umweltthemen befassen. Schon bald werden wir beispielsweise auf den weit verbreiteten Plastikwahnsinn aufmerksam machen. Dazu wird von unserem Kirchturm aus eine riesige Fahne gehisst, die nur aus Plastiktüten besteht, die eigentlich gar nicht benötigt werden“, erläutert Pfarrer Markus Pein, Stammesleitung.

Weitere anstehende Highlights im Rahmen der Umweltarbeit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind ein Besuch der „Rollenden Waldschule“, ein Treffen mit einem Falkner und der Besuch eines Fledermausexperten.

Weitere Informationen

Wer mehr das Pfadfinderleben wissen möchte, kann sich melden bei Pfarrer Markus Pein, Telefon 02 01/85 85 203 oder unter pfadfinder@kirche-ueberruhr.de.

Nach vorheriger Anmeldung besteht die Möglichkeit, die Pfadfinder in der wöchentlichen Gruppenstunde kennen zu lernen. Die Gruppenstunde findet außer in den Schulferien und Feiertagen jeden Donnerstag von 17.00 bis 18.30 Uhr im Stephanus Gemeindezentrum statt.

Einblick in der Pfadfinderarbeit in Überruhr erhält man auch durch einen Besuch auf der Website des Stammes Eberhard Wittgen: www.pfadfinder-ueberruhr.de.

Der Autor Gerd Tersluisen

Der Autor wurde 1946 in Bottrop-Fuhlenbrock, am Nordrand des Ruhrgebietes geboren und hat dort seine Jugend verbracht. Schon als Kind trieb es ihn, oft zum Leidwesen seiner Eltern, im Frühlicht des Morgens hinaus, um die Tiere seiner Heimat staunend zu beobachten und zu bewundern. Mit 17 Jahren legte er die Jägerprüfung ab und erhielt an seinem 18. Geburtstag seinen ersten Jagdschein. Diese Leidenschaft ließ ihn sein Leben lang nicht mehr los. Viel öfter allerdings und noch leidenschaftlicher besucht er mit der Kamera, als Tier- und Naturfotograf, Wald und Feld und das seit 1963. Mit seinen Aufnahmen füllt er Vorträge, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Als Vater einer Tochter und dreier Söhne fand er den Weg zu Schulkindern. Seit 1995 hält er regelmäßige Unterrichte an einer Schule in Gladbeck und führt Schulkinder durch die Felder und Wälder des Ruhrgebiets Bei diesen Wanderungen bringt er den Kindern die Natur zum Anfassen nahe. Ziel seiner Arbeit ist es, die Sinne der Kinder für die Schönheiten unserer Umwelt zu schärfen, damit sie die Mitbewohner unserer Heimat lieben lernen und zukünftig schützen werden.

Weitere Informationen über den Autor und sein Buch: www.försterkinder.de.

Autor:

Olaf Eybe aus Essen-Ruhr

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