CDU fordert Verbesserungen für Radfahrer in Byfang, Dilldorf und Kupferdreh

Bild v.l.: Ratsherr Dirk Kalweit, Marc Hubbert (stellv. V.), Bezirksvertreter Wilhelm Kohlmann, Thomas Hertel (stellv. V.), Franz Kampmann (Vorstand)

Auf diesem sehr breiten Fußweg an der Kupferdreher Straße/Ecke Fahrenberg könnte u.a. ein von der Straße getrennter Radweg baulich realisiert werden.
  • Bild v.l.: Ratsherr Dirk Kalweit, Marc Hubbert (stellv. V.), Bezirksvertreter Wilhelm Kohlmann, Thomas Hertel (stellv. V.), Franz Kampmann (Vorstand)

    Auf diesem sehr breiten Fußweg an der Kupferdreher Straße/Ecke Fahrenberg könnte u.a. ein von der Straße getrennter Radweg baulich realisiert werden.
  • hochgeladen von Dirk Kalweit

Großbaumaßnahme der Stadtwerke ermöglicht neue radfreundliche Verkehrsplanung!

Der Stadtteil Kupferdreh erfreut sich schon heute großer Beliebtheit bei vielen Radfahrern, ist er doch ein bedeutender Radwegeknotenpunkt sowie Eingangsbereich zu den Naherholungs-Hotspots `Essener Süden`, `Baldeneysee` oder `Bergisches Land`. So treffen am Kupferdreher Hardenberg Ufer u.a. der aus dem Sauerland kommende 240 Kilometer lange `RuhrtalRadweg` sowie der neue „Deilbachradweg“, welcher Nierenhof mit Essen verbindet, zusammen, zudem werden hier wichtige Anschlüsse zu angrenzenden Radwegetrassen wie dem `Grugaweg` angeboten. Die Orts- und Stadtteile Byfang, Dilldorf und Kupferdreh sind somit für das Essener Radwegenetzt von großer innerstädtischer und überregionaler Bedeutung.

Kupferdreh Vorreiter bei der Mobilitätswende!

Wurden in den zurückliegenden Jahren seitens der Politik und Verwaltung somit große Anstrengungen unternommen, um das Radfahren für den Naherholungs- und Freizeitbereich immer weiter zu verbessern und zu optimieren, so offenbart das Radwegenetz in Kupferdreh/Byfang für den immer bedeutender werdenden `Fahrrad-Berufs-Schul-Pendler-Verkehr` jedoch erhebliche Defizite. Nach wie vor ist das Hauptstraßennetz weitestgehend auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet, separate Fahrradstreifen Mangelware, die Verkehrssicherheit und Alltagstauglichkeit für Radfahrer stark verbesserungswürdig. Und das trotz der anhaltenden und zunehmenden Entwicklung, dass im Zusammenhang mit der der E-Bike-Mobilität sich das verkehrliche Nutzerverhalten vieler Menschen – auch im topographisch anspruchsvollen Essener Süden - spürbar und nachhaltig verändert hat.

Bereits 2017 - im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas - wurden daher viele Entwicklungen und Projekte in Essen angestoßen, um bis zum Jahr 2035 die Verkehrs-/ und Mobilitätswendewende zu schaffen und den sog. `Modal Split` zu Gunsten alternativer Fortbewegungsmittel zu verändern. Ziel der vom Essener Stadtrat beschlossenen Maßnahmen ist es, dass zukünftig jeweils 25 Prozent der Verkehrsteilnehmer das Fahrrad, den ÖPNV (Bus und Bahnen) oder das Auto nutzen sowie zu Fuß gehen. Dazu bedarf es jedoch einer auf den neuen Modal Split angepassten verkehrlichen Infrastruktur, die beispielhaft und vorbildlich in Kupferdreh mit dem 5,8 Millionen Euro teuren `Vorzeige-Bus-Bahnhof` realisiert wurde. Ob von Bus auf die Bahn, ob CarSharing, Leihfahrrad, Taxi oder Ladevorrichtungen für E-Autos, Kupferdreh ist der neue Dreh- und Angelpunkt für umweltfreundliche Mobilität.

CDU-Antrag: Hauptstraßennetz muss alltagstauglich & sicher für den Radverkehr werden!

Dieser Vorreiterrolle gerecht werdend, muss nach Ansicht der CDU Kupferdreh/Byfang dem Verkehrsträger Fahrrad noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden – insbesondere den `Schul- und Berufs-Fahrrad-Pendlern`.

Im Kontext der in diesem Juni anstehenden und ca. 2,5 Jahre dauernden Baumaßnahmen der Stadtwerke Essen an der Kupferdreher Straße/Höhe Fahrenberg, die nach intensiven und massiven Erdarbeiten eine Erneuerung dieses Straßenabschnittes zwingend erforderlich machen, fordern die örtlichen Christdemokraten nun eine Neuplanung der Kupferdreher Straße in diesem Streckenabschnitt unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Mobilitätswende in Essen.

Dazu der CDU-Vorsitzende, Ratsherr Dirk Kalweit:

Unser Ziel als CDU ist es, Byfang, Dilldorf und Kupferdreh auf dem Weg der Mobilitätswende weiter voran zu bringen. Deshalb fordern wir die Essener Stadtverwaltung auf, dass zukünftig vom Kreuzungsbereich Hinsbeckerberg/Kupferdreher Straße bis zur Langenberger Straße/Ecke Hinderfeldsberg (Eingang Fahrradweg an der Bahntrasse Linie S9) ein separater Fahrradweg (räumlich getrennt von der Straße) in die Planungen einbezogen wird. Dort, wo dies platztechnisch nicht zu realisieren ist, muss zumindest die Anbringung eines Fahrradstreifens zwingend Berücksichtigung finden.

Marc Hubbert, stellvertretender Vorsitzender der CDU Kupferdreh/Byfang, ergänzt:

Mit diesem neuen Radweg könnten wir den Stadtteil Essen-Byfang optimal an das Essener Radwegenetzt anbinden und somit eine sichere Anschlussmöglichkeit zur Innenstadt gewährleisten. Die - auch seitens der CDU - seit Jahrzehnten geforderte und nun zu erwartende Radverbindung `Holthuser Tal/Kampmannbrücke` ist für den Freizeitradverkehr sehr zu begrüßen. Von der Aufnahmekapazität (sehr geringer Querschnitt) sowie von der Erreichbarkeit aus Byfang ist diese Verbindung jedoch keine Alternative zur gemachten Forderung.“

Im Rahmen eines mehrere Punkte umfassenden Antrages für die Bezirksvertretung Ruhrhalbinsel stellen die örtlichen Christdemokraten daher einen umfangreichen Forderungskatalog vor.

Dazu der Bezirksvertreter Wilhelm Kohlmann:

Über den angesprochenen Streckenabschnitt hinausgehend bitten wir die Verwaltung zu prüfen, inwieweit das Hauptstraßennetz in Kupferdreh (Kupferdreher Straße – incl. Kerncentrum -, Byfanger Straße, Niederweniger Straße, Dilldorfer Straße, Deilbachtal) sowie der Fahrenberg und der Nöckersberg in Byfang für den Radverkehr sicherer und attraktiver gestaltet werden kann. Unsere Devise lautet, Verbesserung im Bestand, Optimierung bei Straßenneuplanungen.

Autor:

Dirk Kalweit aus Essen-Ruhr

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