Chaos auf der Ponton-Brücke

Die Wiedereröffnung der Pontonbrücke sollte noch vor der Adventszeit einigen PKW-Haltern eine Freude bereiten. Diese Überraschung misslang jedoch gewaltig: Eine nicht getestete Fahrbahnverengung führte zu zahlreichen Blechschäden.
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  • Die Wiedereröffnung der Pontonbrücke sollte noch vor der Adventszeit einigen PKW-Haltern eine Freude bereiten. Diese Überraschung misslang jedoch gewaltig: Eine nicht getestete Fahrbahnverengung führte zu zahlreichen Blechschäden.
  • Foto: v. d. Gathen
  • hochgeladen von Niklas Cordes

Gefährliche Geisterfahrer und panische PKW-Besitzer: Die kurzfristige Wiedereröffnung der Schwimmbrücke sorgte für mächtig Chaos - und einige Unfälle.

Wer am Wochenende die Pontonbrücke zwischen Hattingen und Bochum-Dahlhausen nutzte, wurde böse überrascht.
Durch Begrenzung der Fahrbahn auf zwei Meter kam es zu erheblichen Rückstaus, viele Autofahrer waren durch die plötzliche Verengung überfordert.
Besonders die scharfe Kurve auf der Bochumer Seite stellte viele vor eine zu große Herausforderung: Der Abstand zwischen PKW und Warnbarke war oftmals so gering, dass es zu erheblichen Fahrzeugschäden kommen musste. Die dramatischen Szenen führten soweit, dass Fußgänger den Fahrzeugführern bei der Manövrierung halfen. Die zu kurzen Grünphasen ließen zu schnell Gegenverehr zu, ein Ehepaar musste nach der Hälfte der Strecke wieder rückwärts fahren, blieb letztendlich auf den Gleisen stehen.
Nur durch Eingreifen der Anwohner konnte Schlimmeres verhindert werden, berichten Augenzeugen.

Ein weiteres Fahrzeug hatte ebenfalls Glück im Unglück. Der Fahrer musste mitten auf dem Bahnübergang halten, die Ampel sprang zu schnell auf Rot. Ein Zug rollte nicht an, schreckliche Minuten für den Fahrzeughalter.
Die Polizei wurde umgehend informiert, das Tiefbauamt der Stadt Bochum sah sich die Situation vor Ort an und entschied sich am Sonntag für die erneute Schließung der Pontonbrücke.
CDU-Ratsfrau Walburga Isenmann zu den Vorfällen: „Die Entscheidung zur Wiedereröffnung wurde am grünen Tisch getroffen. Der Druck aus der Bevölkerung ist natürlich groß, da die Brücke eine wichtige Schnittstelle ist, jedoch hätte die Verengung erst einen Praxistest durchlaufen müssen.“
Die elementaren Schäden an der Brücke, die erstmals zur Schließung führten, sind jedoch beseitigt worden.

Autor:

Niklas Cordes aus Essen-Ruhr

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