CDU fordert weiteren Ausbau des Radwegenetzes in Kupferdreh, Dilldorf und Byfang
Etappenziel erreicht

Auf diesem Fußweg an der Kupferdreher Straße/Ecke Fahrenberg könnte ein von der Straße getrennter Radweg entstehen, finden die CDU-Politiker Dirk Kalweit, Marc Hubbert, Wilhelm Kohlmann, Thomas Hertel und Franz Kampmann.
  • Auf diesem Fußweg an der Kupferdreher Straße/Ecke Fahrenberg könnte ein von der Straße getrennter Radweg entstehen, finden die CDU-Politiker Dirk Kalweit, Marc Hubbert, Wilhelm Kohlmann, Thomas Hertel und Franz Kampmann.
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Nach gut vier Jahrzehnten Diskussion und Planung soll 2021 mit dem Bau des Rad- und Gehwegs zwischen Holthuser Tal und Kampmannbrücke begonnen werden. Die CDU Kupferdreh/Byfang mahnt aber, dass der Netzausbau weitergehen müsse.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Essen ebnete in seiner letzten Sitzung mit seinem Baubeschluss nun dazu den Weg. Ab Herbst 2021 werden über das Arbeitsprogramm „Neue Wege zum Wasser“, einem arbeitsmarktpolitischen Projekt zur Beschäftigung, Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen, 1,4 Millionen Euro verbaut, um diese Lücke im Wegenetz zu schließen.

"Politische Zangengeburt"

Dabei waren die planerischen Schwierigkeiten nicht trivial. Der Streckenabschnitt hat es in sich, ist an seiner schmalsten Stelle nur 2,50 Meter breit, liegt zwischen der Bahnstrecke der heutigen S9 und dem Ruhruferbereich des Naturschutzgebietes Heisinger Ruhraue. Schwierigkeiten waren also vorprogrammiert. Die komplexen Absprachen mit dem Eisenbahn-Bundesamt, die Herausforderungen des Naturschutzes oder die zahlreichen Eigentumsbelange, die vertraglich zu klären waren; über die Jahre entpuppte sich die Realisierung dieses Radweges als politische und verwaltungsmäßige Zangengeburt. So war zum Gelingen die Hilfe vieler Mitwirkender aus Politik und Verwaltung nötig, in der Bezirksvertretung und im Rat. Auch die Vertreter der CDU Kupferdreh/Byfang in ihren unterschiedlichen Wirkungsbereichen wirkten mit.

Byfang besser anschließen

Der Vorsitzende der CDU Kupferdreh/Byfang, Ratsherr Dirk Kalweit, macht jedoch deutlich, dass nach der Freude über das Etappenziel die Forderung bestehen bleibt, Byfang besser an das Radwegenetz anzuschließen. Dazu böte die Baumaßnahme der Stadtwerke Essen an der Kupferdreher Straße/Ecke Fahrenberg, eine besondere Gelegenheit.

Netzausbau
Die CDU fordert, "Byfang, Dilldorf und Kupferdreh auf dem Weg der
Mobilitätswende weiter voran zu bringen." Sie schlägt einen separaten
Radweg vom Kreuzungsbereich Hinsbeckerberg/Kupferdreher Straße
bis zur Langenberger Straße/Ecke Hinderfeldsberg (Eingang Fahrradweg
an der Bahntrasse Linie S9) vor.

Im Rahmen eines Antrages in der Bezirksvertretung Ruhrhalbinsel forderten die Christdemokraten bereits im Juni 2020 eine Neuplanung der Kupferdreher Straße/Langenberger Straße (L191) in diesem Streckenabschnitt unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Mobilitätswende.

Sicherer Radverkehr

"Mit diesem neuen Radweg könnten wir Byfang gut an das Essener Radwegenetz anbinden und somit eine sichere Anschlussmöglichkeit zur Innenstadt gewährleisten", findet Marc Hubbert, stellvertretender Vorsitzender der CDU Kupferdreh/Byfang und Bezirksvertreter. „Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, inwieweit das Hauptstraßennetz in Kupferdreh sowie Fahrenberg und Nöckersberg in Byfang für den Radverkehr sicherer und attraktiver gestaltet werden kann. Unsere Devise lautet, Verbesserung im Bestand, Optimierung bei Straßenneuplanungen", so Bezirksvertreter Wilhelm Kohlmann.

Autor:

Lokalkompass Essen Ruhr aus Essen-Ruhr

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