Heisinger Aue: Vereinsheim darf vorerst bleiben

Das Vereinsheim des Post- und Telekom-Sportvereins in der Heisinger Aue darf vorerst bleiben. Die Vereinsmitglieder und die Stadt Essen einigten sich auf einen Kompromiss, wonach ein Damm in der Nähe des Clubhauses abgetragen werden soll, so dass ein derzeit trockener Altarm der Ruhr wieder Wasser führen kann.

Die Untere Landschaftsbehörde hatte den Kanu-Club als „Fremdkörper“ im Fauna-Flora-Habitat Heisinger Aue empfunden und dessen Wegzug gefordert (der KURIER berichtete). Essens Umweltdezernentin Simone Raskob (Grüne) sieht mit der Abtragung des Damms und der Wiederbelebung des Ruhrarms „eine wesentliche Forderung des Naturschutzes erfüllt“. Klärungsbedarf meldet allerdings die SPD-Ratsfraktion an, die den Vorgang im November und Dezember letzten Jahres auf die Tagesordnungen im Sport- wie auch im Umweltausschuss gebracht hat, und besteht auf einer Berichterstattung in der nächsten Sitzung des Sportausschusses. „Wenn wir die Ausführungen von Frau Raskob (...) richtig verstehen, ist ein Umzug auf unbestimmte Zeit aufgeschoben, jedoch nicht aufgehoben. Die Suche nach einem neuen Zuhause für die Kanuten des Post- und Telekom-Sportvereins Essen geht offenbar weiter. Das wollen wir uns noch einmal erklären lassen“, so Ingo Vogel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Autor:

Melanie Stan aus Essen-Ruhr

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