„Ja“ zum Radschnellweg – „nein“ zur FDP-Kritik

Volkswirtschaftlich sinnvoll und tolles Alleinstellungsmerkmal

Kein Verständnis hat die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Essen für die erneute Kritik der FDP am geplanten Radschnellweg Ruhr. Mit einem Faktor von 4,8 bei der Berechnung des volkswirt-schaftlichen Nutzens liegt der Radschnellweg vor sehr vielen Straßenprojekten der letzten Jahre, auch der A 52, die von der FDP immer mitgetragen wurden.

„Die FDP will sich mit ihrer Kritik anscheinend auf Biegen und Brechen als Autofahrerpartei profi-lieren“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Dabei sagen viele Studien, dass Essen und das Ruhrgebiet im Bereich der Mobilität gerade beim Öffentlichen Nahverkehr und bei der Förderung des Radverkehrs erheblichen Nachholbedarf haben. Ein Radverkehrsanteil von nicht viel mehr als 5 % ist grottenschlecht für eine Großstadt wie Essen. Mit dem Radschnellweg Ruhr soll eine gute, zwischenstädtische Verbindung auf der Ost-West-Achse quer durchs Ruhrge-biet geschaffen werden, die z.B. die Universitätsstandorte Essen und Duisburg bestens und all-tagstauglich verbindet. Außerdem wäre der Radschnellweg Ruhr ein Alleinstellungsmerkmal für die Region, das mehr wirbt, als viele Werbekampagnen.“
Der Radschnellweg Ruhr wäre der erste rund 100 km lange Radschnellweg in der Bundesrepublik. Deshalb heißt er auch R1. Vorbilder gibt es bisher vor allem in den Niederlanden und Dänemark.

Autor:

Gabriele Giesecke aus Essen-Nord

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