DAK-Gesundheit und Ministerpräsident Armin Laschet suchen zum zehnten Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch
Komasaufen: Kampagne „bunt statt blau“ startet in Essen

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto
startet die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne „bunt statt
blau“ 2019 zur Alkoholprävention in Essen. Im zehnten Jahr sucht die
Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken.
Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21.721 Kinder und Jugendliche
mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als
im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und
Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern weiter eine
verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.
Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen
und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren in NRW durch den
Ministerpräsidenten Armin Laschet. Alle Schulen in Essen sind eingeladen,
das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre
Schüler bis 31. März Plakate dagegen entwerfen zu lassen. Verbunden mit
der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler,
Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt. Beim sogenannten Komasaufen
gab es 2017 in Essen mit 103 Betroffenen einen Rückgang um 34 Prozent.
„Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für
uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von
Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses
sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Alexander Löhr von der DAKGesundheit in Essen. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu
glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese
Präventionskampagne so besonders.“

Zehn Jahre bunt statt blau
Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstlerinnen und
Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch
viele aus Essen. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern,
Suchtexperten und Künstlern unterstützt. In Nordrhein-Westfalen ist
Ministerpräsident Armin Laschet wie bereits im Vorjahr Schirmherr der
Kampagne.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und
Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den
Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-
Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann
eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2019 ist der 31. März. Anschließend
werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate
ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten
der Bundesregierung und DAK-Vorstand Andreas Storm den
Bundesgewinner. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen
gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Autor:

Alexander Löhr aus Essen-Ruhr

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