Kunstrasen für den SVA: Böses "Foul" der FDP?

Regelmäßig steht Regenwasser auf der Platzanlage des SVA. Zahlreiche Spiele mussten auch in den vergangenen Wochen ausfallen. Trotzdem sieht die FDP die Umrüstung des Spielfeldes in einen Kunstrasenplatz als unverhältnismäßig an.
Archivfoto: Lukas
  • Regelmäßig steht Regenwasser auf der Platzanlage des SVA. Zahlreiche Spiele mussten auch in den vergangenen Wochen ausfallen. Trotzdem sieht die FDP die Umrüstung des Spielfeldes in einen Kunstrasenplatz als unverhältnismäßig an.
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Kommentar: Für den SV Burgaltendorf ist die aktuelle Pressemitteilung der FDP- Fraktion sicherlich wie ein Faustschlag ins Gesicht: Die Liberalen sehen die Neuausrichtung der Sportanlage an der Windmühle in Burgaltendorf als „unverhältnismäßig“ an.
Der SVA, der seit Jahrzehnten um eine neue Sportanlage kämpft und der nun wenigstens diesen Sommer, als einer der letzten Vereine auf der Ruhrhalbinsel, auf einen Kunstrasenplatz hoffen darf, „könne besser drei weitere Jahre warten, um eine zukunftsfähige neue Anlage zu erhalten“ - so die Liberalen.
Das ist ganz schön starker Tobak! Auch FDP-Ratsherr Hans-Peter Schöneweiß sollte eigentlich wissen, dass dies der Todesstoß für den Traditionsverein bedeuten würde.
Die Burgaltendorfer haben allein in den vergangenen drei Jahren sieben Jugendmannschaften an andere Vereine verloren, da kaum noch ein Fußballer „Bock“ auf Asche hat.
Und, auch das sollte der FDP bekannt sein, schon bei der Eingemeindung Burgaltendorfs (1970) hat sich die Stadt Essen vertraglich verpflichtet, eine neue Sportanlage für den SVA zu schaffen.
Dass die Liberalen nun „quer“ schlagen, ist für viele sicherlich unverständlich, zumal Herr Schöneweiß mit der Fußball-Vereinswelt bestens vertraut ist. War er doch Gründer und ehemaliger Vorsitzender des VfL Kupferdreh. Und die moderne Anlage „seines“ Vereins mit neuem Umziehgebäude und multifunktionalem Kunstrasenplatz kann sich mehr als sehen lassen.
Fakt ist, beim SV Burgaltendorf muss investiert werden. So muss eine neue Drainage gelegt werden, da der Platz ständig unter Wasser steht und auch die Umziehkabinen sind in einem desolaten Zustand. Und das bei einem Verein, der alljährlich mit dem Geno Cup eines der größten Fußballturniere in Essen austrägt.
Eines ist sicher: Politik und Verwaltung müssen sich gemeinsam hinter den SVA stellen und diesen tatkräftig unterstützen. Denn nur so hat der Club überhaupt eine Überlebenschance.
Das sollte sich auch die FDP auf ihre Fahne schreiben - alles andere wäre ein böses „Foulspiel“!!!

Autor:

Beatrix von Lauff aus Essen-Ruhr

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