Immer diese Radfahrer
Was hat uns Corona gebracht?

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Nichts Gutes würden jetzt viele sagen. Aber andere behaupten das Gegenteil. Alleinstehende, Pärchen und Familien haben sich 2020 einen Vierbeiner zugelegt, ein neues Familienmitglied, das die Sorgen und Ängste der Menschen lindern, vielleicht sogar vertreiben sollen. Diejenigen, die sich gegen ein Haustier entschieden haben, haben sich ein Fahrrad, ein sogenanntes Pedelec zugelegt. Wenn man nicht verreisen darf, so kann man zumindest die Umwelt mit e-Motorkraft großflächig erkunden. Zu Beginn der Fahrradsaison, also jetzt, sind die bekannten Fahrradwege rappelvoll. Doch es gibt sie noch die Feld- und Waldwege, die bei anderen Radler kaum bekannt sind. Die Leser aus Süddeutschland kennen natürlich ihre Region besser als ich, das Gleiche gilt für die Leser aus Ost- und Mitteldeutschland. Niedersachsen und Norddeutschland besitzen genug Freiraum zum Radfahren. Also schreibe ich hier eher über die Strecken, die vor meiner Haustür liegen.

Wir haben uns vor 5 Jahren Pedelecs zugelegt, weil wir genervt waren, nach einer Tour um den Baldeneysee unsere Räder die letzten 300 m grundsätzlich zu schieben, weil die Kraft nicht vorhanden war, die Steigung bis zu uns nach Hause zu bewältigen. So ein Pedelec ist schon eine feine Geschichte. Touren von 70 km sind machbar, ohne gleich ins Sauerstoffzelt zu müssen. Die meisten Touren während einer Urlaubsreise an der Ostseeküste verlaufen moderat mit gerade mal 50-60 km Tagesleistung. Um zum Urlaubsort zu kommen, benötigt man ein Auto mit Anhängerkupplung und einen Fahrradträger. So ausgerüstet lohnt es sich auch einmal einen Tagesausflug ins benachbarte Münsterland, zum Niederrhein an die Talsperren des Sauerlandes oder auf niederländischer Seite zu gestalten.

Im Münsterland kann man seine Tour am Schloss Nordkirchen beginnen. Dort kann man sein Fahrzeug perfekt abstellen und man findet den Platz nach der Tour bestimmt auch wieder. Vom Schloss weg kann man Touren sternförmig planen. Fahrradwege und Sehenswürdigkeiten sind reichlich vorhanden. Ähnlich sieht es am Niederrhein aus. Hier kann man Touren ab Kempen, Wachtendonk und Xanten starten. Die Radwege, die direkt entlang des Rheins verlaufen, dürften etwas frequentierter sein, muss aber nicht, wenn man nicht direkt am Wochenende unterwegs ist. Schöne und waldreiche Wegstrecken findet man um die niederländische Stadt Arcen - unweit von Straelen entfernt - sowie an der Maas. Mit einer ansprechenden Grundkondition bietet sich eine Tour rund um die Listertalsperre oder Biggetalsperre an. Eine kleine aber feine Tour rund um die Sorpetalsperre ist auch nicht zu verachten.

Eins sei noch gesagt und das aus eigener Erfahrung, verzichten Sie niemals auf den Fahrradhelm auch dann nicht, wenn die Sonne gnadenlos auf Sie niederbrennt. Und denkt immer daran - Gegenwind formt den Charakter -

Autor:

Thomas Ruszkowski aus Essen-Ruhr

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