Großer Kampf wird nicht belohnt

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Handball | HK Essen | Bezirksliga

TV Kupferdreh - SC Phönix Essen 19:20 (7:9)

Es war eine tolle Kulisse, vor der die beiden Mannschaften des TV Kupferdreh und des SC Phönix zum entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt antraten. Etwa 200 Zuschauer hatten am Samstagabend den Weg in die Sporthalle Kupferdreh gefunden um den TVK mit Trommeln und anderen Krachmachern zum Klassenerhalt zu peitschen.

Das Spiel passte sich der Gegebenheit an und war jede Sekunde spannend. Beide Mannschaften scheuten zu Beginn das Risiko. Phönix machte dies aber etwas besser und ging mit 3:1 in Führung. Gerade in der Abwehr stellte der Gast den TV Kupferdreh das ein oder andere Mal vor große Probleme. Tore blieben auch deswegen Mangelware in der ersten Halbzeit. Nach 20 Minuten führte Phönix mit vier Toren und zwang TVK-Trainer Stefan Lindner zu einer Auszeit. Diese fruchtete und Matthias Kuth und Heiko Hemmer brachten den TVK bis zur Pause auf 7:9 heran. Auch Torhüter Stefan Booms hatte mit zahlreichen Glanzparaden wie sein Gegenüber Christian Herkel einen großen Anteil am niedrigen Pausenstand.

Trotz des Rückstandes war das Momentum nun auf Seiten der Kupferdreher und dies ließ man den Gegner zu Beginn der zweiten Halbzeit auch direkt spüren. TVK-Torwart Stefan Booms lief zur Hochform auf und unsere Nummer 1 im Tor Christian von Oepen hielt seinen zweiten Strafwurf. Das Spiel blieb nun ausgeglichen (10:10; 14:15) mit leichten Vorteilen für den SCP. Beim Stand von 16:16 begann dann eine heiße Schlussphase, die unheimlich viel Spannung und Dramatik beinhaltete.

Zu Beginn dieser Phase machte der TVK alles richtig. Hinten bärenstark und vorne diszipliniert erzielte man die erste Führung seit dem 1:0 (17:16). Phönix glich zwar aus, doch der TV Kupferdreh hatte sein Pulver noch nicht verschossen. 19:17 stand es kurz vor Schluss, der TVK hatte den Klassenerhalt in greifbarer Nähe. Dann aber gelang den Kupferdrehern im Angriff fast nichts mehr und aufseiten des SC Phönix schlug die Stunde des Rechtsaußen Andre Littawe. Mit drei Toren in Folge sorgte er im Alleingang dafür, dass die Träume der TVK-Anhänger zerplatzten. Beim 19:19 eine Minute vor Schluss hatte der TVK zwar noch einmal Ballbesitz, doch wie in den Angriffen zuvor gab es gegen Abwehr und Torwart des SCP kein Vorbeikommen. Das 19:20 durch SCP Torwart Christian Herkel war dann nur noch Makulatur.

Nach dem Schlusspfiff saßen die Trauer und der Frust tief. Das Team hatte sich das Endspiel in den letzten Wochen hart erkämpft und auch in diesem Spiel alles gegeben. Am Ende entschieden Kleinigkeiten die Partie gegen einen starken Gegner der, sollte er jemals wieder in dieser Besetzung auftreten, in der nächsten Saison keine Probleme mit dem Klassenerhalt haben sollte. Für den TVK gilt es erst einmal die Niederlage zu verdauen, neue Kräfte zu tanken und dann mit voller Motivation die Saison in der Kreisliga anzugehen.

Tore TVK: Matthias Kuth 5, Heiko Hemmer 4/4, Daniel Veutgen 3, Andre Mallouschek 2, Sven Greiwe 1, Jan Meyer 1, Andreas Hemmer 1, Boris Heller 1, Felix Becker 1

Autor:

Johannes Mohr aus Essen-Ruhr

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