Kanu Klub Zugvogel in Neuss erfolgreich am Start

Siegerehrung im Rennen Kajak Einer, Senioren D
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  • Siegerehrung im Rennen Kajak Einer, Senioren D
  • Foto: © 2018 - Miro Kaupenjohann
  • hochgeladen von Ralf Kaupenjohann

Der Routinier der Heisinger Kanu-Slalom-Spezialisten, Ralf Kaupenjohann, erkämpft sich mit einer starken Leistung bei den Senioren D einen Medaillenplatz bei der Regatta auf der Erft am letzten Maiwochenende.

So ähnlich würde es wohl klingen, wenn es aus der Presseabteilung käme, aber wir leben in Zeiten der knappen Personalresourcen. Und da die bisherigen Berichte über den Kanu-Slalom beim Kanu Klub Zugvogel Essen zumeist auf meiner Tastatur getippt wurden, habe ich nun das Vergnügen, bei der Top-Meldung über mich selbst zu berichten. Also: Wie anfangen? Was schreiben? Ein Versuch.

Vorweg kurz folgendes: Seit diesem Jahr starte ich nun in einer neuen Altersklasse. Da gibt es dann schon mal weniger Konkurrenz. Insofern ist mein vermeintlich gutes Abschneiden bei den NRW-Meisterschaften in Hohenlimburg im April eher ein Ausdruck meines unermüdlichen Kampfes gegen die Tücken des Wildwassers und gegen die eigenen Unzulänglichkeiten. An den Erstplatzierten hier wie auch in Neuss komme ich in diesem Leben wohl nicht mehr heran.

Im Unterschied zu Hohenlimburg war mein Freund Thomas an diesem Wochenende mit am Start. Mit Thomas messe ich mich seit vielen Jahren, oft liegt er vor mir, diesmal halt ich. Immerhin eine halbe Sekunde. Im ersten Lauf auf der Erft lief alles wie am Schnürchen und es gab durch zwei Torstabberührungen auch nur vier Sekunden Aufschlag auf meine Fahrzeit. Im zweiten Lauf ging es sogar noch ein wenig flotter, aber leider war dieser dann auch mit mehr Strafsekunden belastet - egal: der bessere Lauf wird gewertet und da kam Thomas diesmal nicht heran. Wie nett.

Unser Trainer, Miro Kaupenjohann, war in seinem zweiten Lauf sehr schnell unterwegs und hatte auch nur eine einzige Torstabberührung, trotzdem reichte es gegen starke Konkurrenz am Ende nur für Platz 14. Besser schien es in der Mannschaft (mit zwei anderen Sportlern aus NRW) zu laufen: Mit einer fantastischen Fahrzeit schien man einen sicheren Medaillenplatz erpaddelt zu haben, aber durch fünf Torstabberührungen wurde es sehr knapp. Am Ende langte es nur für den sechsten Rang.

Die Jugendwartin des KKZ Essen, Heike Kaupenjohann, war die älteste Teilnehmerin an diesem Wochenende und konnte erwartungsgemäß nicht den Sprung auf's Siegerinnentreppchen schaffen. Allerdings war sie selbst mit ihrer Leistung zufrieden, immerhin galt es, einige verzwickte Torkombinationen vor allem im Mittelteil der Strecke am Wehr beim Gut Gnadenthal zu bewältigen.

Und wer bisher alles gelesen hat, könnte bemerkt haben: Kanusport ist Familiensport!

Autor:

Ralf Kaupenjohann aus Essen-Ruhr

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